Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 271

Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1876

14 lines. Read by computer on 10 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 265. See the scan on archive.org.

1mentalist und Componist wurde auch er 1698 in die Akademie gewählt, starb aber bereits in der Blüthe seines Lebens zu Bologna.
3Laurentio, Mariano de, richtiger wohl Laurenzio, italienischer Priester und Canonicus zu Noli in Sicilien, lebte zu Anfang des 17. Jahrhunderts und veröffentlichte von seinen Compositionen: »Primo libro di madrigali a 5 voci, con un dialogo a 8« (Venedig, 1602) und »Salmi, Magnificat, falsi bordoni e messa a 4 voci con basso continuo per l’organo. Op. 5« (Palermo, 1624). one of two readings
4Laurentio, Mariano de, richtiger wohl Laurenzio, italienischer Priester und Canonicus zu Noli in Sicilien, lebte zu Anfang des 17. Jahrhunderts und veröffentlichte von seinen Compositionen: »Primo libro di madrigali a 5 voci, con un dialogo a 8« (Venedig, 1602) und »Salmi, Magnificat, falsi bordoni e messa a 4 voci con basso continuo per l'organo. Op. 5« (Palermo, 1624). one of two readings
6Laurentius, Christian, deutscher Orgelspieler und beliebter Clavier- und Orgelcomponist, geboren zu Ende des 17. Jahrhunderts in der Grafschaft Tonna, kam 1732 als Hoforganist nach Altenburg und starb daselbst um 1750. Noch lange nach seinem Tode wurden die von ihm veröffentlichten Compositionen viel und gern gespielt.
8Lauro, Domenico, italienischer Tonsetzer aus Padua, war um die Mitte des 16. Jahrhunderts Kapellmeister und ein zu seiner Zeit berühmter Componist. Baini rühmte fünfstimmige Motetten von ihm.
10Lauska, Franz (Seraphinus), vorzüglicher Claviervirtuose und gediegener Componist, geboren am 13. Jan. 1764 zu Brünn als Sohn eines kaiserl. Domainenraths, der Franz für die Landwirtschaft bestimmte. Jedoch Clavierspiel unablässig betreibend, benutzte er einen Studienaufenthalt in Wien, um von 1784 an auch in der Composition sich gründlich unter Albrechtsberger’s Leitung zu vervollkommnen. Hierauf ging er als Clavierspieler nach Rom in die Dienste des Herzogs von Serbelloni und ward dann kurfürstl. baierischer Kammermusicus. Eine grosse Reise führte ihn 1794 über Frankfurt a. M. nach Hamburg und Kopenhagen, in welchen Städten er längeren Aufenthalt nahm und als Virtuose wie als angenehmer und doch gediegener Componist für sein Instrument bewundert wurde. Mit grossem Rufe traf er 1798 in Berlin ein, wo er eine glänzende Aufnahme fand, so dass er sich dazu bewegen liess, seinen bleibenden Wohnort dahin zu verlegen. Auch als Clavierlehrer kam er in hohes Ansehen und war durch Lectionen am königl. Hofe und in der vornehmen Welt so stark in Anspruch genommen, dass es zu bewundern ist, wie er noch Musse zur Composition fand. Auch Meyerbeer gehörte zu seinen Clavierschülern. Im J. 1821 war es ihm noch vergönnt, einen heissersehnten Wunsch seines Lebens zur Ausführung zu bringen und mit seiner Gattin, einer vortrefflichen Harfenspielerin, noch einmal Italien zu besuchen. Bald darauf starb er, am 28. April 1825, zu Berlin. Sein Spiel war im höchsten Grade fertig und durch feinsten Geschmack und edelste Empfindung beseelt, und seine Compositionen waren in seltener Weise verbreitet und geschätzt, obwohl sie grösserer Energie entbehrten, an Stelle deren sie ein weiches, sanftes Gefühlsleben entwickelten. Er schrieb und veröffentlichte für Clavier gegen 24 Sonaten, einige davon vierhändig, andere mit Begleitung von Violine oder Violoncello, ferner viele Rondos, Capricen, Variationen, Polonaisen u. s. w. und endlich auch ein- und mehrstimmige Lieder. Auch eine Clavierschule hat er verfasst und herausgegeben. Ihm hat C. M. v. Weber seine grosse Sonate op. 39 in As-dur gewidmet. one of two readings
11Lauska, Franz (Seraphinus), vorzüglicher Claviervirtuose und gediegener Componist, geboren am 13. Jan. 1764 zu Brünn als Sohn eines kaiserl. Domainenraths, der Franz für die Landwirtschaft bestimmte. Jedoch Clavierspiel unablässig betreibend, benutzte er einen Studienaufenthalt in Wien, um von 1784 an auch in der Composition sich gründlich unter Albrechtsberger's Leitung zu vervollkommnen. Hierauf ging er als Clavierspieler nach Rom in die Dienste des Herzogs von Serbelloni und ward dann kurfürstl. baierischer Kammermusicus. Eine grosse Reise führte ihn 1794 über Frankfurt a. M. nach Hamburg und Kopenhagen, in welchen Städten er längeren Aufenthalt nahm und als Virtuose wie als angenehmer und doch gediegener Componist für sein Instrument bewundert wurde. Mit grossem Rufe traf er 1798 in Berlin ein, wo er eine glänzende Aufnahme fand, so dass er sich dazu bewegen liess, seinen bleibenden Wohnort dahin zu verlegen. Auch als Clavierlehrer kam er in hohes Ansehen und war durch Lectionen am königl. Hofe und in der vornehmen Welt so stark in Anspruch genommen, dass es zu bewundern ist, wie er noch Musse zur Composition fand. Auch Meyerbeer gehörte zu seinen Clavierschülern. Im J. 1821 war es ihm noch vergönnt, einen heissersehnten Wunsch seines Lebens zur Ausführung zu bringen und mit seiner Gattin, einer vortrefflichen Harfenspielerin, noch einmal Italien zu besuchen. Bald darauf starb er, am 28. April 1825, zu Berlin. Sein Spiel war im höchsten Grade fertig und durch feinsten Geschmack und edelste Empfindung beseelt, und seine Compositionen waren in seltener Weise verbreitet und geschätzt, obwohl sie grösserer Energie entbehrten, an Stelle deren sie ein weiches, sanftes Gefühlsleben entwickelten. Er schrieb und veröffentlichte für Clavier gegen 24 Sonaten, einige davon vierhändig, andere mit Begleitung von Violine oder Violoncello, ferner viele Rondos, Capricen, Variationen, Polonaisen u. s. w. und endlich auch ein- und mehrstimmige Lieder. Auch eine Clavierschule hat er verfasst und herausgegeben. Ihm hat C. M. v. Weber seine grosse Sonate op. 39 in As-dur gewidmet. one of two readings
13Laute (ital.: liuto, französ.: luth), auch Testudo (latein.), wegen ihrer schildkrötenartigen Form, genannt, galt vormals für das beliebteste und unentbehrlichste aller Saiteninstrumente. Es durfte in keinem Orchester fehlen. Die L. hat, wie schon angedeutet, einen gewölbten Körper, aus dünnen Spänen zusammengesetzt, einen etwas langen Hals, dessen oberes Ende (Kragen) mit den Wirbeln in einen stumpfen Winkel zurückgebogen ist. Die L., deren Ursprung bis ins Alterthum zurückreicht, ist mit 24 Darmsaiten bezogen, von denen einige im Basse übersponnen sind und in 13 Chöre abgetheilt, 11 Saiten zweichörig, die beiden obersten aber nur einfach, 14 derselben ruhen auf dem Sattel des Griffbrettes und sind wie gewöhnlich am Wirbelkasten befestigt; diese werden von den Fingern der linken Hand gegriffen, mit jenen der rechten aber die vollen Accorde pizzicato angeschlagen. Deshalb auch der Name L.n-

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