Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1877

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1eine neue Ausgabe des Buches von Abt Vogler »Handbuch für die Harmonielehre und für den Generalbass« und veröffentlichte ferner: Hymne »O, Erster, dessen Hauch ich bin« für zwei vierstimmige Chöre mit Orgel, Violoncell und Bass (Prag, Hoffmann); »Alleluja«, Fuge mit Orgel (ebendaselbst); Zwanzig leichte und kurze Präludien (ebend.); Sechs geistliche Präludien (ebend.); Repertoire des Organisten für die Kirchenfeste (Leitmeritz).
3Pittorico (ital.), malend, Vortragsbezeichnung.
5Più = mehr, verstärkt als Beiwort den Grad des im folgenden Wort geforderten; più Allegro = mehr Allegro, also schneller; più Adagio = mehr Adagio, also langsamer. Diese Bezeichnung wird natürlich nur im Verlaufe eines Tonstücks, das im Tempo des einfachen Allegro oder Adagio begonnen hat, angewendet. Più mosso = mehr bewegt; più forte, abgekürzt più f. = stärker; più crescendo, abgekürzt più cresc. = mehr anwachsend; più tosto = schneller; Andante più tosto Allegro = lieber ein wenig geschwind als langsam.
7Pixis, Franzilla, geboren 1816 zu Lichtenthal bei Baden-Baden, Pflegetochter des bekannten Pianisten Peter Pixis, der sie zur Sängerin ausbildete. Anfangs nur Concertsängerin, betrat sie 1834 die Bühne mit grossem Erfolge. Nachdem sie einige Zeit in München engagirt gewesen, gastirte sie in Leipzig, Berlin u. s. w., dann in Paris und London und vom Jahre 1839 an in Italien, wo sie vorzüglich in Neapel bedeutende Erfolge errang. 1842 kehrte sie nach Deutschland zurück und gastirte in Dresden, Leipzig, Weimar u. s. w. Nach ihrer Verheiratung mit einem italienischen Edelmann zog sie sich ins Privatleben zurück. Sie besass einen umfangreichen, schönen Mezzosopran, ihre Darstellung war feurig, wurde aber durch ihre weniger bedeutende Figur etwas beeinträchtigt.
9Pixis, Friedrich Wilhelm, Organist der reformirten Kirche in Mannheim im J. 1770 und Schüler des Abt Vogler. Es sind von seinen Werken gedruckt 1) Acht kurze und leichte Orgelpräludien (Mannheim, 1791); 2) Zweite Folge, idem (ibid. 1792); 3) Zwei Sonatinen für Piano (ibid. 1792); 4) Trios für Piano, Violine und Violoncell (ibid. 1794). P. bildete seine beiden Söhne (s. unten) zu Musikern aus.
11Pixis, Friedrich Wilhelm, ältester Sohn des Vorigen, geboren in Mannheim 1786, wurde zum Violinisten gebildet und machte in Gemeinschaft mit seinem Bruder schon früh Concertreisen durch Deutschland. Er wurde in Prag Professor am Conservatorium und Kapellmeister am Theater. Gestorben daselbst am 20. Octbr. 1842.
13Pixis, Johann Peter, Bruder des Vorigen, geboren in Mannheim 1788, erwarb sich Ruhm als Pianist. Er machte Reisen, lebte eine Zeit lang in München und Wien, und liess sich 1825 in Paris nieder, wo er als Lehrer sehr gesucht war. Er hatte eine deutsche Waise als Tochter adoptirt, bekannt unter dem Namen Franzilla Pixis (s. oben), die er mit vieler Sorgfalt zur Sängerin ausbildete. Nachdem es ihm gelungen war, diese Tochter mit Erfolg in die Oeffentlichkeit einzuführen, zog er nach Baden-Baden, wo er auch Unterricht ertheilte. Er hatte bis zu dieser Zeit 150 Werke componirt und liess es dabei bewenden. Es sind darunter: eine Sinfonie, Quintette, Quartette, Concertstücke, Sonaten, auch zwei Opern, die aber wenig ansprachen. Fétis »Biogr. univ.« hat ein specielleres Verzeichniss dieser Compositionen, Bd. 7, S. 68. P. starb am 21. Decbr. 1874 in Baden-Baden, 86 Jahr alt.
15Pizzati, Abbé Guisseppe, gelehrter Venetianer, lebte gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Er verfasste ein theoretisches Buch, welches folgenden Titel hat: »La scienza de' suoni e dell' armonia; diretta specialmente a render ragione de' fenomeni ed a conoscer la natura e le leggi della medesima, come a giovare alla pratica del contrappunto; opera divisa in cinque parti« (Venedig, 1782, klein Folio, 358 Seiten mit 49 Beispielen).
17Pizzicato (ital.), franz.: Pincé, abgekürzt: pizz, zeigt an, dass die so

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