Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 430

Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1877

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1Artikel: Progression zeigt schon, dass die symmetrische Gliederung des Kunstwerks derartige Wiederholungen erfordert, und auch in der Idee desselben begründet sein können. Er weist ferner nach, wie sie dann auch dem Verlangen nach neuem Gehalt entsprechend gestaltet werden müssen. Der Artikel Sequenzen bringt noch Näheres hierüber.
3Rosario, Antonio do, ein portugiesischer Hieronimit und Kirchencomponist, geboren zu Lissabon am 20. Juni 1682, trat zu Belem in den Orden und widmete sich dann ausschliesslich dem Studium der Musik, bildete sich auch zu einem vorzüglichen Contrapunktisten. Von seinen Werken, die aber nicht zum Druck gelangten, seien die hauptsächlichsten genannt: »VIII Magnificat sobre o Canto-Chão dos octo tons« (Acht Magnificate in den acht Kirchentonarten). »Lamentaçoes, et Motetes da Quaresma e Semana Santa, à 8, 6, e 4 Vozes« (Lamentationen und Motetten der Fastenzeit und der heiligen Woche). »Responsorios das Matinas du Conceição da Senhora« (Responsorien, der Empfängniss der Jungfrau Maria, vierstimmig). »Responsorios das Matinas de S. Jeronymo à 8« (Responsorien des heiligen Hyronimus). »Villancicos 8 et 4 V.« »Areza nova de S. Jozé posta em Canto Chaõ« (Gebet d. h. Joseph) in der Kirchentonart.
5Rose, Johann Heinrich Victor, Organist an der Hauptkirche zu Quedlinburg, auch daselbst am 7. Decbr. 1743 geboren, erhielt den ersten Unterricht vom Vater, der Stadtmusikus war. 1765 erwarb er die Protektion der Prinzessin Amalie von Preussen, Aebtissin von Quedlinburg, die ihn mit nach Berlin führte und einige Jahre von Mara und Graul Unterricht auf dem Violoncell ertheilen liess. Er trat zuerst in die Dienste des Fürsten von Anhalt-Bernburg und erhielt durch seine hohe Gönnerin 1772 eine Anstellung als Organist in Quedlinburg. Dort starb er am 9. Mai 1820. Er gab heraus drei Sonaten für Violoncell, op. 1 (Amsterdam, Berlin, Hummel, 1792). Grundmelodien zu den im neuen Quedlinburger Gesangbuche befindlichen Liedern (1791).
7Rose, John, ein englischer Tonkünstler, erfand zu London im J. 1561 nach Hawkins (Vol. III, p. 345) die Pandore, ein mit zwölf Saiten bezogenes Instrument, von welchem Hawkins auch die Abbildung bringt. Dieses Instrument ist in der Form der deutschen Zither ähnlich; die Stimmung soll der Laute sehr nahe gekommen sein. An einer anderen Stelle schreibt Hawkins den betreffenden Namen Ross.
9Roseingrave, Thomas, Rosingrave, Sohn eines Vicars der Kirche St. Patrik zu Dublin, in welcher Stadt er gegen das Ende des 17. Jahrhunderts geboren wurde. Nachdem ihn sein Vater bis zu einer gewissen Stufe in der Musik gebildet hatte, erhielt er von der Kirche St. Patrik ein Stipendium, vermöge dessen er nach Rom reisen konnte. Nachdem er fleissig dort den Contrapunkt nach der italienischen Schule studirt hatte, kehrte er gegen 1720 nach England zurück und wurde am Haymarkettheater angestellt. Hier bewirkte er die Aufführung der Oper seines Freundes Scarlatti »Narcisso«, der er einige Stücke einschaltete. 1725 erhielt R. in einem Concourse, bei welchem Händel und Geminiani Richter waren, die Organistenstelle am St. Georg zu Hannover-Square. Seine Vorliebe für Palestrina bekundete er dadurch, dass er die Wände seiner Wohnräume mit dessen Werken austapezierte, um sein Lieblingsvorbild immer vor Augen zu haben. Man hat ausser den der Scarlatti'schen Oper hinzugefügten Nummern von R. »Clavierstücke«, welche sich in der Ausgabe seiner Werke befinden. Diese enthalten ferner Sprüche, Präludien und Fugen, zwölf Sonaten mit Bass continuo u. a. Eine Sammlung vortrefflicher Stücke, im reinsten Orgelstil geschrieben, ist: »Voluntarys and Fugues made on purpose for the organ or harpsichord« (London, J. Walsch).
11Rosellen, Henri, Saloncomponist und Lehrer des Pianofortespiels zu Paris, ist der Sohn eines Pianofortefabrikanten daselbst und am 13. Octbr. 1811 geboren. 1823 trat er als Schüler ins Pariser Conservatorium, dort erhielt er

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