Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1877

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1Te deum; eine Messe für Männerstimmen; viele Kirchen- und Festcantaten; 30 Motetten; 30 vierstimmige Lieder und Choräle; über 100 mehrstimmige geistliche Gesänge; gegen 1000 weltliche Lieder, darunter viele für die Zelter’sche Liedertafel (auch viele mit Brummstimmen); einzelne Scenen, Duette, Terzette und Solfeggien in grosser Zahl; auch für Clavier und Instrumentalmusik ist vielerlei vorhanden. Wenn auch in diesen Compositionen der gebildete Geist nicht zu verkennen ist, so zeigen sie doch weder Grösse noch originelle Erscheinung, sondern durchweg nur die niedrigste handwerksmässige Mache.
3Rupert, latein.: Rupertus, ein Mönch des Benediktinerklosters St. Albani zu Mainz, starb 911. Er hinterliess ein Manuscript vom J. 892: »De musicae proportione« (Trith. Chron. Hirsaug. sub ann. 892, p. 22).
5Ruppe, Christian Friedrich, geboren zu Salzungen in Sachsen-Meiningen gegen 1765. Sein Vater, eigentlich Zimmermann, beschäftigte sich mit dem Orgel- und Clavierbau. Christian Friedrich selbst erhielt seine erste Ausbildung in seiner Vaterstadt und besuchte dann die Universität Leyden. In dieser Stadt blieb er, wurde Musikdirektor der Universität, unterrichtete im Clavierspiel und gewann einen sehr wohlthätigen Einfluss auf das ganze Musikleben der Niederlande. Er schrieb und veröffentlichte: »Theorie der Hendedaagsche Musijk« (Theorie der modernen Musik; Amsterdam, Jean Allart, 1809 bis 1810, zwei Bände, die sehr geschätzt sind). Seine Compositionen, Trios, Sonaten für Clavier und für Clavier und Violine, Charakterstücke, Variationen u. s. w. sind in La Haye bei Hummel und in Rotterdam bei Plattner erschienen. Der verdienstvolle Mann starb in Leyden am 25. Mai 1826.
7Ruppe, Friedrich Christian, der jüngere Bruder des Vorigen, wurde am 18. Febr. 1771 in Salzungen geboren, zeigte früh Talent für das Clavierspiel und wurde durch Munificenz des Herzogs von Sachsen-Meiningen in Eisenach in der Musik ausgebildet, erhielt auch an demselben Hofe eine Stelle als Violinist und Kammervirtuos des Clavierspiels. Er componirte das Oratorium »Die Passion«, »Das Wunderkind«, »Friedensbote«, ein Clavierconcert mit Chor. Im Druck erschien: »Grosses Trio für Clavier, Clarinette und Fagotte« (Offenbach, André). »Grosse Sonate für Clavier, Violine, Violoncell ad libitum« (Kassel, Wähler). R. starb in Meiningen am 14. August 1834.
9Rurestris, ein Orgelregister, s. v. a. Feldflöte.
11Rusch, Georg, Professor der Musik und des Clavierspiels zu La Haye in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, veröffentlichte von seinen Compositionen: »Zwei Concerte für Clavier« (La Haye, 1776). »Ein Concert idem« (ibid. 1780). »Sechs leichte Sonaten für Clavier« (ibid.). »Sechs Trios für Clavier, Violine und Violoncell« (ibid.).
13Ruschardus, Ludovicus, trefflicher Musiker, welcher Anfang des 17. Jahrhunderts in Baiern lebte, hat veröffentlicht: 1) »Mutetarum 4 vocum liber primus« (Nürnberg, 1601, in 4°). 2) »Idem, lib. 2« (ibid. 1603, in 4°). 3) »Motectarum 6 vocum« (ibid.). 5) »Missarum, lib. 1, lib. 2, lib. 3« (ibid.). Das dritte Buch dieser Messen in Venedig 1603 und zu Nürnberg 1605.
15Rush, James, Dr. med., in Philadelphia geboren im Distrikt Pensilvanien 1790, verfasste ein Buch, welches denselben Gegenstand behandelt wie Josua Steele (s. d.), aber umständlicher und wissenschaftlicher. Der Titel des Buches heisst: »The Philosophy of the human voice embracing its physiological history, together with a system of principles by which criticism in the Art of elocution may be rendered intelligible etc.« (Philosophie der menschlichen Stimme, nebst ihrer physiologischen Geschichte und einer Aufstellung von Principien, durch welche die Beurtheilung der Kunst der Aussprache verständlich werden könnte etc.) (Philadelphia, Maxwell, 1827, 1 B. gr. 8°, 586 S.). Mit vieler Sorgfalt sind in diesem Buche sowohl die Gleichheit als die Unterschiede in der Intonation beim Gesange und bei der Sprache untersucht.
17Russell, William, Sohn eines Orgelbauers, geboren zu London 1777, ward nacheinander Organist an mehreren Kirchen Londons und gleichzeitig

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