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Scan 137
Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1878
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1flûte, violon, basse«, op. 10. »Six trios«, op. 13. »Principes de musique pour les commençants« (Amsterdam). »Principes de violon« (ibid.). Sein Sohn Joseph, ein Schüler von Baillot und Rode, war berühmt als Geiger; starb jung 1810 als Concertmeister in Frankfurt a. M.
3Schmitt, Joseph Andreas, Organist, geboren am 29. Juli 1745 zu Zell in Franken, erhielt die Cantorenstelle zu Versbach, wo er in den letzten Jahren des 18. Jahrhunderts starb. Gedruckt sind von ihm: »Concerto pour piano et orchestre«, op. 1 (Offenbach, André). »Préludes pour les commençants et pour ceux qui sont plus avancés«, No. 1—6 (Würzburg, Koel, 1798). »Six duos pour deux flûtes«, op. 2 (Offenbach, 1788).
5Schmitt, Lorenz, ausgezeichneter Violinist, war Concertmeister, später Hofkapellmeister in Würzburg, geboren am 27. April 1731 in Obertheres bei Würzburg, reiste auf Kosten des Prinzen Adam Friedrich von Würzburg nach Italien, wo er in Padua den Unterricht Tartini’s genoss. Er starb 1796 und hinterliess mehrere Violinconcerte im Manuscript.
7Schmitt, Nicolaus, deutscher Musiker, welcher 1779 nach Paris ging und dort durch Protektion des Herzogs von Zweibrücken einen Platz als Chef der Musik der französischen Garden erhielt. Er verstand verschiedene Blasinstrumente mit Fertigkeit zu spielen und setzte für diese die folgenden Stücke: 1) »Italienische Arien, für acht Blasinstrumente«, Liv. I und II (Paris, Pleyel). 2) »Marches et pas redoublés à douze parties« (ibid.). 3) »Trois quintettes pour flûte, hautbois, clarinette, cor et basson« (ibid.). 4) »Duos pour deux flûtes«, op. 7, 8; liv. I und II (ibid.). 5) »Quatuor pour clarinette, violon, alto et basse«, op. 3, 4 (Paris, Cochet). 6) »Trois quintettes d’airs concertants arrangés pour clarinette, basson, deux altos et violoncelle« (ibid.). 7) »Duos pour deux clarinettes«, op. 14, 19 (Paris, Pleyel). 8 Concertos pour basson et orchestre«, No. 1, 2, 3 (Paris, Cochet). 9) »Trois quatuors pour basson, violon, alto, basse«, op. 2 (ibid.). 10) »Airs variés pour bassons« (Paris, Pleyel). 11) »Divertissements pour deux cors et basson« (ibid.).
9Schmittbauer, Joh. Aloys, Componist, geboren zu Stuttgart 1718, erhielt Unterweisung in der Composition von Jomelli. Er lebte erst in Rastatt und kam dann 1772 als Hofkapellmeister nach Carlsruhe, wo er bis zu seinem Tode am 24. Octbr. 1809 verblieb. Er war geschätzt als Lehrer und machte sich auch bemerkbar als geschickter Spieler auf der Harmonika, welche noch später gesuchte Instrumente er auch konstruirte. Als Componist war er seiner Zeit besonders in Schwaben und den Rheingegenden wohl gekannt. Bekannt sind: »Messe« (Cöln, aufgeführt 1776). »Zweite Messe« (zu Speier 1781 aufgeführt). »Stabat mater« (1774). »Ostercantate« (die Freunde am Grabe des Erlösers). »Neue Kirchenmelodien mit untergelegtem deutschen Texte«, enthält: 4 Messen, 2 Vespern, 4 Oratorien, 2 Ave Maria (4 Stimmen und Orchester (Carlsruhe, Müller). »Neue Gesänge für Schulen mit Orgel oder Clavier« (Carlsruhe, Braun). »3 Sinfonien für 8 Stimmen« (Offenbach, André). »Sinfonie für grosses Orchester« (Heilbronn, 1799). »Quartett, Flöte, Violine, Alt, Bass«, op. 3 (Leipzig, Schwicket). »Trios und Quartette« (Offenbach, André). »Achtzig Präludien und Orgelschlüsse« (Heilbronn, 1797). »Lindor und Ismen«, Oper (Carlsruhe). »Der Schäfer von Arkadien«, idem. »Endymion«, idem. one of two readings
10Schmittbauer, Joh. Aloys, Componist, geboren zu Stuttgart 1718, erhielt Unterweisung in der Composition von Jomelli. Er lebte erst in Rastatt und kam dann 1772 als Hofkapellmeister nach Carlsruhe, wo er bis zu seinem Tode am 24. Octbr. 1809 verblieb. Er war geschätzt als Lehrer und machte sich auch bemerkbar als geschickter Spieler auf der Harmonika, welche noch später gesuchte Instrumente er auch konstruirte. Als Componist war er seiner Zeit besonders in Schwaben und den Rheingegenden wohl bekannt. Bekannt sind: »Messe« (Cöln, aufgeführt 1776). »Zweite Messe« (zu Speier 1781 aufgeführt). »Stabat mater« (1774). »Ostercantate« (die Freunde am Grabe des Erlösers). »Neue Kirchenmelodien mit untergelegtem deutschen Texte«, enthält: 4 Messen, 2 Vespern, 4 Oratorien, 2 Ave Maria (4 Stimmen und Orchester (Carlsruhe, Müller). »Neue Gesänge für Schulen mit Orgel oder Clavier« (Carlsruhe, Braun). »3 Sinfonien für 8 Stimmen« (Offenbach, André). »Sinfonie für grosses Orchester« (Heilbronn, 1799). »Quartett, Flöte, Violine, Alt, Bass«, op. 3 (Leipzig, Schwicket). »Trios und Quartette« (Offenbach, André). »Achtzig Präludien und Orgelschlüsse« (Heilbronn, 1797). »Lindor und Ismen«, Oper (Carlsruhe). »Der Schäfer von Arkadien«, idem. »Endymion«, idem. one of two readings
12Schmoll, Friedrich, Organist zu Grünthal bei Worms gegen Ende des 18. Jahrhunderts, schrieb folgende Compositionen: »Sechs Claviersonatinen mit Violine und Violoncello«, op. 1 (Offenbach, André (1780). »Drei Sonaten für dieselben Instrumente«, op. 2 (Speier). »Drei dergleichen mit Begleitung«, op. 3 (Speier, 1789). 1790 ging Schmoll als Organist nach Kirchheimbolanden in Baiern und starb daselbst bereits 1792. In der königl. Bibliothek zu Berlin sind sechs Orgelpräludien von Schmoll aufbewahrt.
14Schmigel, Johann Christoph, Organist, 1762 zu Lüneburg an der Hauptkirche, später in Mölln, einer kleinen Stadt im Herzogthum Lauenburg. Er starb während der Ausübung seines Amtes am 21. Octbr. 1798. Es sind
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