Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1878

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1bei Erfurt um die Mitte des 18. Jahrhunderts. 1753 baute er in der Marienkirche zu Uelzen eine Orgel von 32 Stimmen, zwei Clavieren und Pedal.
3Stein, Pseudonym, unter welchem Keferstein (s. d.) zuweilen schrieb.
5Stein, P., Musiklehrer an den katholischen Volksschulen zu Coblenz, hat zum Gebrauch für diese herausgegeben: »Der Gesangfreund«, Sammlung ein-, zwei-, drei- und vierstimmiger Gesänge für Volksschulen, drei Folgen (Coblenz, Hölscher). »Marienlieder für drei Stimmen« (ibid.). »Sammlung zwei- und dreistimmiger Gesänge für die katholischen Volksschulen« (Coblenz, Blum).
7Steinacker, Carl, geboren 1785, war Buchhändler und gab eine gesicherte Lebensstellung in Leipzig auf, um dem unwiderstehlichen Drange, für die Kunst zu leben, folgen zu können. Er ging nach Wien, wurde jedoch 1813, um am Befreiungskriege Theil zu nehmen, seinen Studien wieder entrissen. Den Folgen der Kriegsstrapazen erlag er, nach Deutschland zurückgekehrt, am 18. Jan. 1815. Seine Arbeiten: »Hass und Liebe«, eine kleine Oper, ebenso »Die Vedette«, eine grosse Sonate op. 10, zwölf andere Claviersachen und Lieder sind interessante Zeugnisse seines Strebens.
9Steinbart, Gotthilf Samuel, preussischer Consistorialrath, ordentlicher Professor der Philosophie zu Frankfurt a. O., auch Direktor öffentlicher Erziehungsanstalten zu Züllichau, wo er am 24. Septbr. 1738 geboren wurde, hat im Jahre 1785 in 8° herausgegeben: »Grundbegriffe zur Philosophie über den Geschmack«. Das erste Heft behandelt die allgemeine Theorie der schönen Künste, insbesondere die der Tonkunst.
11Steinbeck, Friedrich Albert, Dr. med. und phil., geboren zu Brandenburg a. H. 1804, studirte in Berlin und liess die Abhandlung drucken: »De Musices atque Poesos vi salutari operis prodomus. Dissert. inauguralis psychologico-medico« (Berolini, 1826, in 8°, 96 Seiten.
13Steinberg, Christian Gottlieb, Magister und Prediger bei der Allerheiligen-Kirche zu Breslau, geboren daselbst am 24. Febr. 1738, hat u. A. herausgegeben: »Etwas von den Hochzeitsgesängen« (Breslau, 1765, in 4°); »Betrachtungen über die Kirchenmusik und heiligen Gesänge der Rechtgläubigen, und ihren Nutzen« (Breslau, 1766, in 8°).
15Steinbrecher, Jacob, Cantor zu Belgrana in Thüringen in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, verfasste eine Elementar-Musiklehre: »De arte canendi puerilia quaedam pedestri oratione, tyronibus scholae Belgranae proposita« (Mulhusii Duringorum excudebat Georgius Hantzsch, 1571, klein 8°, sieben nicht numerirte Blätter).
17Steindorf, Johann Martin, geboren am 18. März 1663 zu Doutleben im Weimarischen, war Ober-Cantor in Zwickau, wo er 1739 starb. Er war ein Schüler von David Funk und seiner Zeit als guter Kirchencomponist bekannt. Eine grosse Zahl von Cantaten, viele Festmusiken und das Oratorium: »Historia Resurrectionis Christi«, welches er viermal in Musik setzte, gehören zu seinen hauptsächlichsten Arbeiten.
19Steiner, Johann Ludwig, Componist, lebte zu Nürnberg, später in Zürich, und gab daselbst heraus: »Gottgeheiligte Fest- und Zeitgedanken nach Ordnung der Festtage und Jahreszeiten, durchaus für zwei Sopranstimmen mit dem Generalbass in Partitur begleitet und nach den Regeln der Composition aufgesetzt u. s. w.« (1739). »Bassus generalis Davidica, d. i. General-Bass über die Psalmen David’s, wie selbige von Claude Goudimel in vierstimmige Musik gebracht, sammt einer den Stimmen angemessenen Transposition; nebst einem Zusatz von Erfindung und trefflichen Nutzen des General-Basses« (Zürich, 1734). »Eine Sammlung von Motetten für zwei Stimmen mit Bass continuo« (ebend.). »Kurz, leicht und gründlich Noten-Büchlein oder Anleitung zur edlen Sing- und Klingkunst u. s. w.« (Zürich, 1728). »Sei sonate da camera de’ quali si espone presentamente due a violoncello solo col basso continuo« (Nürnberg, 1731).
21Steiner, Domherr bei der Kathedrale in Breslau, wurde 1790 Regens des Consistoriums, war Freund und Kenner der Musik. Er starb in Breslau 1817.

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