Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 436

Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1878

13 lines. Read by computer on 16 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 430. See the scan on archive.org.

1Schweden, die Rheinprovinz, Paris und London. 1854 erhielt er seine Anstellung als Lehrer in Brüssel. Zu den von ihm veröffentlichten Compositionen gehören: »La prière, mélodie religieuse pour violon et quatuor ou piano«, op. 9 (ibid.). »Le souvenir, mélodie pour violon et piano«, op. 4 (ibid.), »Le Rène fantaisie pour violon et piano«, op. 5 (ibid.). »Les regrets solo dramatique pour violon et piano«, op. 11 (ibid.). »Er und Sie, récitatif et romance pour voix seule et violon obligée avec accompagnement de piano«, op. 7 (ibid.) u. s. w. Einige Ouverturen und mehrere kleine komische Opern: »Le Maréchal ferrant«, ein Akt, »Le Salires de Boileau«, ein Akt, aufgeführt in Brüssel, gehören auch zu seinen Compositionen.
3Stevens, Nicolas Joseph, geboren zu Brüssel am 8. Juli 1795, Musikfreund, beeiferte sich vielfach, dieser Kunst zu dienen. Anlagen zeigte er schon früh und erhielt Unterricht in der Musik vom Kapellmeister Duquesnoy und vom Violinisten van der Planken. St. war bei der Gründung der niederländischen Gesellschaft zur Förderung der Tonkunst thätig und eins der ersten Mitglieder, später einer der Administratoren. Ebenso betheiligte er sich bei der Redaktion der holländischen Musikzeitung »Cäcilia«. Sodann gründete er, nach Belgien zurückgekehrt, in Herenthal einen Gesangverein; unter Anderem führte er das Oratorium von Spohr: »Die letzten Dinge«, welche er ins Flämische übersetzt, dort auf. Als er sich in Brüssel sesshaft gemacht hatte, gehörte er mit zu den Gründern der Gesellschaft »Union und Progrès«, welche den Zweck hatte, den Geschmack für klassische Kammermusik in Belgien zu verbreiten; als Direktor dieser Gesellschaft entwarf er die Programme für die historischen Concerte. St. gab heraus: 1) »Esquisse d’un système raisonné d’enseignement musical appliqué au piano« (Bruxelles, C. J. Demat, 1838, in 8°, 60 pages). 2) »Souvenirs d’un musicien« (Bruxelles, Parent, 1846, ein Band in 12°, 200 p.). Das letztere in Form eines Romans schildert die Erziehung eines Musikers.
5Stevenson, Sir John, geboren in Irland gegen 1772, studirte unter Doctor Murphi in Dublin Musik. Für das dortige Stadttheater componirte er in noch jugendlichem Alter die zwei Opern: »The Son in law« und »The Agreeable Surprise«; sie gefielen und wurden oft wiederholt. »The contract« und »Love in a blaze«, ebenfalls für das irländische Theater bestimmt, waren die nächsten Arbeiten. Hierauf ging St. nach London und machte sich dort durch die Publikation vieler Lieder, Duetten und Kirchenmusikstücke vortheilhaft bekannt. Dieselben erschienen meistens bei Power, auch die gesammelten Kirchenmusikstücke unter dem Titel: »Series of sacred songs, duets and trios«. Ferner gab er eine Sammlung irländischer Melodien heraus mit Begleitung des Claviers und dem für mehrere Stimmen gesetzten Refrain nach der Uebersetzung der Verse von Thomas Moore: »A selection of irish melodies, with symphonies and accompaniments and caracteristic words by Thomas Moore« (London, J. Power). Stevenson starb zu London 1842.
7Steweichius, Godeschalcus, Professor zu Pont à Mousson in Lothringen, war in Heusden in Holland gebürtig, lebte ums Jahr 1586 und schrieb einen Commentar zu einem kriegswissenschaftlichen Buche von Végèce, wo er Buch II Kapitel XXII und Buch III Kapitel V die Trompeten der Alten, Tuba und Buccina, auch die Musiker, welche sie bliesen, behandelt. one of two readings
8Stewechnius, Godeschalcus, Professor zu Pont à Mousson in Lothringen, war in Heusden in Holland gebürtig, lebte ums Jahr 1586 und schrieb einen Commentar zu einem kriegswissenschaftlichen Buche von Végèce, wo er Buch II Kapitel XXII und Buch III Kapitel V die Trompeten der Alten, Tuba und Buccina, auch die Musiker, welche sie bliesen, behandelt. one of two readings
10Steyrisch (à la Styrienne) heisst ein deutscher Tanz im langsamen Tripeltakte, von idyllischem, heiterem Charakter, wie solcher in Steyermark zu Hause ist, daher der Name. Die Melodien sind derselben Art wie die der Tyrolienne. Proben davon bieten sattsam alle Sammlungen für die Zither und ungezählte Melodien-Albums für Pianoforte. Gungl’s weltbekannten »Heimathklänge« sind der Urtypus der Styrienne.
12Stiasny oder Stiaastny, Bernhard Wenzel, Violoncellist, geboren 1770 zu Prag, wo er unter dem berühmten Organisten Seegr seine musikalischen Studien machte; sein Lehrer für’s Violoncell ist nicht bekannt. Für dies Instrument componirte er: »Sechs fortschreitende und instructive Sonaten für zwei Violon-

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