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Scan 438
Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1878
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1No. 14 (Paris, Pleyel). »Quintette pour cor flûte, violon, alto et basse«, op. 1. »Six idem«, op. 2. »Six idem«, op. 3. »Six idem«, op. 18 (Paris, Pleyel). »Vingt trios pour trois cors« (Paris, Imbault). »Duos pour deux cors«, liv. 1 et 2 (Paris, Sieber). »Huit idem« (Paris, Imbault). »Vingt idem« (Paris, Leduc). »Vingtquatre, idem«. »Trois duos pour cor et basson« (ibid.). »Études et exercices« (ibid.). »Sextuor pour cor clarinette, basson, violon, alto et contrebasse«, op. 34 (ibid.). »Methode pour apprendre facilement les éléments des premier et second cors aux jeunes éléves, dans laquelle sont indiqués les coups de langue et les liaisons les plus nécessaires pour tirer de beaux sons de cet instrument, composée par Hampel et perfectionnée par Punto, son élève« (Paris, Leduc, 1798, in 4°). »Eine Hymne für Orchester, Trio und Duos für Streichinstrumente« (Paris, bei Nadermann, Louis & Sieber).
3Stickl, Franz, geboren zu Diessen am Ammersee gegen Ende des 17. Jahrhunderts, erhielt in einem Kloster des Orts den ersten Unterricht in der Musik und den Wissenschaften. Er besuchte die Universität Salzburg und wurde 1720 in Ingolstadt Organist, bekleidete auch später ein Amt beim Herzoglichen Schulcolleg. Er starb 1742. Es sind von ihm im Druck erschienen: »Psalmi vespertini pro toto anno, a 4 voc., violino unisono et continuo« (Augsburg, 1721, in Fol.). »Anglipolitana veneratio erga sanctissimam crucis particulam, in academico B. V. spaciosae templo cultui publico expositam, constans VI Missis cantatis, à 4 vocibus concertantibus, nec non instrumentis variis ad libitum adhibendis et concinato ac inclyto magistratui, Anglipolitano demissime dedicata« (Augustae Vindelicorum, 1728). Sein Sohn:
5Stickl, Joseph, zu Ingolstadt 1724 geboren, war Schüler des Vaters und später Organist in Weichering. Hier starb er 1778 und hinterliess Präludien und Orgelstücke im Manuscript.
7Stiefel heisst die kleine, verjüngt zulaufende Röhre der Oboe von Messing oder Glas, an der das Blättchen festgebunden ist. Ferner heissen Stiefel die Stangen bei der Posaune (s. d.). Stiefel heisst endlich bei den Rohr- oder Schnarrwerken der Orgel der hölzerne oder blecherne länglich viereckige Kasten, der auf dem Pfeifenstock befestigt, die Pfeife trägt und in diese den Wind führt. Kleine Pfeifen haben einen
9Stiefelklotz oder auch
10Stiefelstock, ein Klötzchen, in welchem mehrere Löcher sich befinden, so dass der Stiefelklotz für die sämmtlichen Pfeifen des betreffenden Registers dient.
12Stiehl, Carl J. Ch., geboren am 12. Juli 1826 in Lübeck, war von 1848—1858 Organist in Jever und Dirigent des Gesangvereins. Seit 1858 lebt er als grossherzogl. Musikdirektor in Eutin. Er veröffentlichte Lieder und Pianoforte-Compositionen. Sein Bruder:
14Stiehl, Heinrich F. D., geboren am 5. August 1829 in Lübeck, trefflicher Orgelspieler und Componist, war bis 1869 Organist in Petersburg und Dirigent der dortigen Singakademie, machte dann Kunstreisen durch Deutschland, England und Italien und lebt seit 1875 in Belfast in Irland als Dirigent der dortigen philharmonischen Concerte. Von seinen Compositionen sind zu erwähnen: eine Preissonate für Violoncello und Pianoforte, Trios, Quartette, die Operette »Jery und Bätely«.
16Stiehl, Joh., der Vater der beiden vorher Genannten, geboren am 9. Juli 1800, starb am 27. Juni 1873 in Lübeck, den Ruf eines ausgezeichneten Clavierlehrers hinterlassend.
18Stieler, Carl August, Professor des Gesanges am Gymnasium zu Stockholm in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, ist der Verfasser eines Lehrbuchs in dänischer Sprache: »Laereboki de foerste grunderne för Musik och Sang ving ungdomens underwisning Scolar och gymnasier« (Stockholm, 1820, gr. in 4°).
20Stierlein, Johann Christoph, Musiker aus dem Ende des 17. Jahrhunderts, gehörte erst zur Hofmusik in Stuttgart, später war er zweiter Kapellmeister in Württemberg. Er gab heraus: 1) »Trifolium musicale consistens in
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