Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1878

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1ihrer Contraalt-Stimme jedoch verschafften ihr schon jetzt bedeutende Erfolge, die sich bald zur enthusiastischen Bewunderung steigerten. Auf fast allen ersten Theatern Europas sang sie nun und sammelte Lorbeeren, und zwar während eines für eine Sängerin selten langen Zeitraumes. Nach authentischen Nachrichten sang sie am 4. November 1749, als sie bereits über fünfzig Jahre alt war, in Wien in der Jomellischen Oper »Didone« von Metastasio und der Dichter schrieb darüber an die Prinzessin Belmonte, dass die Tesi sich um zwanzig Jahre verjüngt habe (La Tesi è ringiovinata di vent’ anni. Metastasio, Opere postume, Th. I, S. 334). Am Carlstheater zu Neapel war diese Sängerin vom 4. Novbr. 1737 bis zum Ende des Carneval für die »Olimpiade« von Leo engagirt und erhielt dafür 2867 Napoleondo’r. Sie starb in Wien mit Hinterlassung eines ansehnlichen Vermögens 1775. Mad. Tesi hat auch Schülerinnen gebildet, zu denen De Amicis und Teyber zu zählen sind.
3Tessarini, Carlo, erster Violinist und Concertmeister von Urbino, geboren 1690 zu Rimini im Kirchenstaate, genoss wahrscheinlich den Unterricht Corelli’s zu Rom, wenigstens hat er sich diesen Meister des Violinspiels bei seinen ersten Compositionen ganz zum Vorbilde genommen. Tessarini war als trefflicher Geiger bekannt, und seine hinterlassenen Compositionen geben auch von seiner Geschicklichkeit auf diesem Gebiete Zeugniss. Man kennt von ihm: »Sonate per due violini e basso con un canone in fine« (Amsterdam, Roger, Paris, Leclerc). »Sonate a due violini«, lib. I und II (ibid.). »Dodici concertini a violino principale, due violini di ripieno, violetta, violoncello et basso continuo per organo o cembalo« (ibid.). »Dodici sonate a violino solo, e basso per organo« (Paris, Venier). »Sei divertimenti a due violini«, lib. II. »L’Arte di nuova modulazione, ossia concerti grossi a violino principale, due violini di concerto, due violini di ripieno, violetta, violoncello, e bassa continuo per organo« (Amsterdam und Paris, 1762). »Contrasto armonico ossia concerti grossi a violino principale etc.« (ibid.). Eine Anleitung zum Violinspiel (fast ausschliesslich praktisch zusammengestellt aus Uebungen, Etuden und kleinen Sonaten): »Grammatica di musica, divisa in due parti per imparare in poco tempo o suonar il violino etc.«, erschien in französischer Uebersetzung Amsterdam, 1762 und auch in englischer Sprache: »An accurate method to attain the art of playing the violin«.
5Tessier, Karl, geboren zu Pézénas um die Mitte des 16. Jahrhunderts, gehörte zur Kapelle Heinrich IV., Königs von Frankreich. In England, wo er sich einige Zeit aufhielt, veröffentlichte er einige Arien und Gesänge: »Le premier livre des chansons et airs de cour, tant en francois qu’en italien et gascon, à quatre et cinq parties« (London, Thomas Este, 1597).
7Testa, Dominico, Abbé und Professor der Philosophie und Metaphysik zu Rom, ist 1746 zu San-Vito bei Palestrina geboren und nahm in Rom einen Lehrstuhl von 1774—1786 ein. Er ging hierauf nach Mailand, später nach Paris, wo er als päpstlicher Nuntius angestellt wurde. Bei der Revolution verlor er beinahe sein Leben und kehrte nach Mailand zurück. Nachdem er bei einer zweiten Anwesenheit in Paris, wohin er den Papst Pius VII. begleitete, eine Verbannung nach Corsica erlebte, gelangte er erst 1814 wieder nach Rom, wo er als Prälat 1832 starb. Er gab eine akustische Abhandlung heraus: »Della contemporanea propagazione e percezione di diversi suoni etc.« (Mailand, 1787, in 4°). Diese Abhandlung wurde unter dem Titel: »De la resonnance des corps sonores«, eingerückt in »Recueil des pièces intéressantes, concern. les Antiquités, les Beaux-Arts, les Belles-Lettres et la Philos. trad. de différent langues«, Tom III (Paris, 1788, in 8°, S. 167). Die Untersuchungen des Testa in dieser Schrift, wie es kommt, dass wir hohe und tiefe Töne zugleich hören und unterscheiden können, sind philosophischer, nicht physikalischer Natur und in schönem Stil geschrieben.
9Testa, Filippo, Orgelbauer in Rom zu Anfang des 18. Jahrhunderts,

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