Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 113

Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1879

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1Die weiten Griffe, Octaven, Decimen und Duodecimen sind nur möglich, wenn eine leere Saite mit angestrichen wird:
3II. III. I.
5III. IV. II.
7Drei- und vierfache Griffe sind leicht, wenn zwei oder wenigstens eine leere Saite gebraucht werden können:
9Doch sind auch noch andere möglich:
11Das Flageolett wird auf dem Violoncello ebenso erzeugt, und ist ebenso reich entwickelt wie bei der Violine. Man unterscheidet hier gleichfalls natürliche und künstliche Flageoletttöne und die natürlichen sind fast noch schöner, wie bei der Violine; ganz besonders sind die, welche in der Nähe des Steges erzeugt werden, voller und kräftiger, der grösseren Länge der Saiten halber. Nachstehende Tabelle giebt die bequemsten Flageoletttöne auf jeder Saite in der bekannten Schreibweise, die Halbe Note zeigt den Punkt, auf welchem die leere Saite berührt wird, und die Viertelnote giebt die Tonhöhe an:
13IV. C-Saite.
15III. G-Saite.
17II. D-Saite.
19I. A-Saite.
21Die künstlichen Flageoletttöne werden beim Violoncello dadurch erzeugt, dass der Daumen auf die Saite gesetzt wird als beweglicher Sattel, und dass

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