Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1879

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1nach dem Tode des letzteren übernahm Voigt am 13. Januar 1838 das Direktoramt, das er indess schon 1840 wieder abgab, worauf er nach seiner Vaterstadt Hamburg übersiedelte, um dort einen Gesangverein zu stiften, aus dem der von ihm jetzt geleitete Cäcilienverein hervorging, welcher sich namentlich die sorgsamste Pflege des a Capella-Gesanges zum Hauptziel setzte.
3Voigt, Carl Louis, Sohn des Organisten Johann G. Herrmann Voigt, ist in Zeitz 1791 geboren und folgte 1811 seinem Vater in dessen Stelle als Violoncellist beim Orchester der Concerte und des Theaters. Er erhielt im Cellospiel von Dotzauer Unterricht und liess sich in Concerten auf diesem Instrument mit Beifall hören. Von seinen Compositionen sind gedruckt: »Potpourri für Violoncell mit Begleitung von Violine, Alto, Violoncell und Contrabass«, op. 5 (Leipzig, Breitkopf & Härtel). »Caprice, idem«, op. 6. »Scène mit zwei Violinen, Alto, Violoncello und Contrabass«, op. 13 (Bonn, Simrock) u. a.
5Voigt, a St. Germano Audactus, Priester, geboren zu Oberlautendorf in Böhmen am 14. Mai 1733, studirte in Prag und war später als Professor der Geschichte in Wien, später in Prag angestellt, wo er am 18. Octbr. 1787 starb. Zu seinen Arbeiten gehört die Dissertation: »Von dem Alterthume und dem Gebrauche des Kirchengesanges in Böhmen« (Prag, 1775, in 8°). Ferner schrieb er das Buch: »Effigies virorum eruditorum atque artificum Bohemiae et Moraviae una cum brevi vitae operumque ipsorum enarratione« (Prag, 1773 bis 1782, vier Bände in 8°). Hierin sind Nachrichten und Lebensbeschreibungen böhmischer und mährischer Gelehrten enthalten, so auch von den Tonkünstlern Gassmann, Diwisch, Misliweczek, Tuma u. a. nebst deren Bildnissen.
7Voigt, Johann Carl, Organist zu Waldenburg um die Mitte des 18. Jahrhunderts, gab heraus: »Gespräch von der Musik zwischen einem Organisten und Adjuvanten u. s. w.« (Erfurt, J. Dav. Jungnickel, 1742, in 4°, 140 S., mit einer Vorrede von Mitzler).
9Voigt, Johann Georg Herrmann, Organist an der Thomaskirche zu Leipzig, ist zu Osterwieck am 14. Mai 1769 geboren und war Sohn des dortigen Stadtmusikus C. C. Voigt. Ausser von diesem erhielt V. seine musikalische Bildung von seinem Grossvater, dem Organisten Rose in Quedlinburg. 1788 kam er nach Leipzig und wurde zuerst für die grossen Concerte als Violinist, auch Hoboist, angestellt, dann erhielt er 1790 eine Anstellung als Organist in Zeitz, kehrte aber 1801 nach Leipzig zurück, und wirkte dort als Organist erst an St. Peter und dann an St. Thomas bis zu seinem Tode, 24. Febr. 1811. Von seinen Compositionen sind gedruckt: »Zwölf Menuetts für Orchester« (Leipzig, Breitkopf & Härtel). »Drei Quartette für zwei Violinen, Alt und Bass«, op. 1 (Offenbach, André). Drei idem, op. 20, Heft 1 und 2 (Leipzig, Hoffmeister). Ein Quartett, op. 21 (Leipzig, Breitkopf & Härtel). »Grosses Trio für Violine, Alt und Violoncello«, op. 18 (Leipzig, Peters). »Concerto für Alt und Orchester«, op. 11 (Offenbach, André). »Polonaise für Violoncello und Orchester«, op. 14 (ibid.). »Sechs Scherzo für Clavier, für vier Hände«, op. 22 (Leipzig, Breitkopf & Härtel). »Drei Sonaten für Clavier« (Leipzig, Peters).
11Vojaceck, Ignaz, geboren am 4. December 1825 zu Zlin in Mähren, besuchte in den Jahren von 1838—1845 das Gymnasium in Brünn und hier schon zeigte sich seine reiche Begabung für Musik, so dass er in den letzten zwei Jahren seiner Studienzeit als Direktor die Musikübungen leitete und zugleich den Organistendienst an der Kirche der Barmherzigen Brüder versah. 1845 ging er nach Wien um Philosophie zu studiren; allein schon im folgenden Jahre übernahm er die Stelle eines Musiklehrers bei der Gräfin Bethlen in Siebenbürgen. Die Revolution von 1848 vertrieb ihn hier und brachte ihn zugleich um die Frucht seines Fleisses; das Haus der Gräfin wurde von den Aufständischen geplündert und dabei wurden auch sämtliche Compositionen Vojaceck’s vernichtet. V. kehrte nach Brünn zurück und blieb hier bis er nach Brest-Litowk in Russland als Musiklehrer engagirt wurde. Kurze Zeit darauf wurde er Musikmeister beim 1. Preobanskischen Leib-Garde-Infanterie-

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