Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1879

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1dessen Nachfolger Joseph Haydn. Zu haben in Wien bei Artaria und Co.« Haydn besass von Werner’s Compositionen 9 lateinische Lamentationen mit Orchesterbegleitung und 12 Charfreitagsoratorien.
3Werner, Johann Friedrich, geboren zu Schmalkalden am 6. März 1663, bezog 1685 die Universität Leipzig und wurde 1703 Cantor und Schulcollege zu Meiningen. Er ist der Componist der Choralmelodie »Jesu rufe mich von der Welt« zu dem Liede von Adam Drese.
5Werner, Johann Gottlob, ausgezeichneter Organist, geboren 1777 zu Hayn bei Leipzig, wo sein Vater Gastwirth war. In den Elementen der Musik unterwies ihn zuerst der Schulmeister des Ortes, und dann der Organist von Borna, Hoffmann. 1798 erhielt Werner eine Stelle als Organist in Freiberg in Sachsen, wo er sich durch die Praxis noch weiter und endlich zu dem trefflichen Organisten bildete, als welcher er anzusehen ist. 1808 kam er als Cantor und Organist nach Hohenstein und 1819 erhielt er einen Ruf ebenfalls als Organist und Musikdirektor an die Dom- und Schlosskirche zu Merseburg. Er starb jedoch schon am 19. Juli 1822. Seine Elementarwerke für Orgel sind geschätzt. Das Verzeichniss seiner veröffentlichten Werke ist folgendes: Choralvorspiele für die Orgel (Leipzig, Peters). Vierzig Orgelstücke für angehende Organisten mit Anmerkungen über die Register, zwei Hefte. 247 Choral-Vorspiele für das sächsische Gesangbuch (Leipzig, Hoffmeister). Zwölf Orgelstücke (Leipzig, Peters). Zwei Nachspiele und vier Variationen für die Orgel. Orgelschule oder Anleitung zum Orgelspielen und zur richtigen Kenntniss und Behandlung des Orgelwerks (Penig, Dienemann, 1805, zwei Theile in 4°); zweite Auflage 1807, zwei Theile in 4°; dritte Auflage (Mainz, Schott, 1824). Eine französische Uebersetzung dieses Werkes, redigirt von Choron, erschien unter dem Titel: »Ecole d’orgue ou méthode élémentaire servant d’introduction à l’école de Rink« (Paris, Richault). Der zweite Theil derselben Arbeit von Werner wurde unter dem Titel veröffentlicht: »Lehrbuch das Orgelwerk kennen, erhalten, beurtheilen und verbessern zu lernen« (Merseburg, 1825, in 4°). »Kurze Anweisung für angehende Orgelspieler, Choräle mit der Orgel zu begleiten« (Penig, Dienemann, 1804, in 4°); zweite Ausgabe (Mainz, Schott). »Choralbuch zu dem holländischen Psalm- und Gesangbuche, vierstimmige mit Vor- und Zwischenspielen« (Leipzig, 1814, in 4°), verfasst im Auftrage für die Kirche von Harlem. »Choralbuch zu den neuen sächsischen Gesangbüchern, vierstimmige nebst Vor- und Zwischenspielen« (Leipzig, Hoffmeister, gr. in 4°). »Hundert Choräle für Orgel oder Clavier« (ebenda), zwei Auflagen. »Hundert der besten Choralmelodien für vier Stimmen mit Präludien und Nachspielen« (ebenda, zwei Theile in 4°). »Musikalisches ABC-Buch oder Leitfaden beim ersten Unterricht im Clavierspielen nebst Anmerkungen für den Lehrer« (Penig, Dienemann, 1806, in 4°), zweite Auflage (Mainz, Schott), dritte Auflage unter dem Titel: »Clavierschule oder Lehrbuch für den ersten Unterricht im Clavierspielen« (Leipzig, Hoffmeister, in 4°), unter demselben Titel noch drei Auflagen. »Versuch einer kurzen und deutlichen Darstellung der Harmonielehre« (Leipzig, Hoffmeister, 1818—1819, zwei Theile in 4°). »Clavier-Etuden«, zwei Abtheilungen.
7Werner, Johann, Instrumentenmacher zu Neustadt bei Dresden um die Mitte des vorigen Jahrhunderts, war Meister in der Verfertigung von Blechinstrumenten. Er arbeitete nicht allein die besten Inventionshörner, sondern war der erste, welcher sie 1753 nach Idee und Angabe des berühmten Anton Hampel (s. d.) verbesserte. Es sind dergleichen Hörner für neunerlei Tonarten von vorzüglicher Reinheit und Schönheit des Tons von W. mit der Jahreszahl 1755 vorhanden (Gerber »Tonkünstler-Lexikon«, Band I, S. 798).
9Werner, berühmter Violoncellist, geboren zu Kommotau in Böhmen, gehörte anfangs zur Kapelle des Grafen Thun und wirkte später lange Jahre als Musikdirektor an der Kreuzherrnkirche in Prag, als welcher er 1768 starb. Er hinterliess viele Concerte und Solos für Violoncell. Als Virtuose auf diesem

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