Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1879

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1Instrumente war er so berühmt, dass zu seiner Zeit kein fremder Violoncellist sich nach Prag wagte.
3Wernhammer, Kapellmeister des Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen um die Mitte des 18. Jahrhunderts, hat 1776 die Gellert'schen Gesänge für eine und zwei Stimmen mit Begleitung von zwei Violionen in Musik gesetzt und herausgegeben.
5Wernher, Heinrich, Geistlicher in Baiern, hat drucken lassen: »VI Missae solemniiores juxta modernum stylum concinnatae« (Augsburg, 1737, in Fol.).
7Wernitzheuser, Bernhard, Componist zu Anfang des 17. Jahrhunderts, von dem bekannt ist: »Jubilus S. Bernardi de Nomine Jesu ad 3 voces musicae compositus« (Augsburg, 1614). »D. Henr. Sassonis Exercitium Passionis 4 voc. compos.« (Strassburg, 1624, in 4°).
9Wernsdorf, Ernst Friedrich, Dr. und Prof. theol. zu Wittenberg, da-selbst 1718 geboren, starb am 7. Mai 1782. Von ihm ist die Dissertation: »Exercitatio liturgia de formula veteris ecclesiae psalmodia: Hallelujah« (Wittenberg, 1762, in 4°, 16 Seiten).
11Wert, Jaques de (nach italienischer Aussprache auch Giacche geschrieben) oder, wie ihn Gerber nennt, Giaches di Waert, niederländischer Componist des 16. Jahrhunderts, von Einigen mit Vaet (s. d.) für identisch gehalten, lebte in Italien und hat sich durch seine Leistungen auf dem Gebiete des weltlichen mehrstimmigen Gesanges, namentlich des Madrigals, nicht geringe Verdienste erworben. Bezüglich seiner Lebensumstände theilt er selbst in der Vorrede des achten Buches seiner 1586 in Venedig bei Angelo Gardano erschienenen fünfstimmigen Madrigale mit, dass er seine künstlerische Laufbahn im Dienste des Herzogs von Ferrara begonnen hat, und aus der Widmung einer früher erschienenen Sammlung von Madrigalen, datirt aus Mantua vom 10. April 1581, erfährt man, dass er von jenem Dienst in den der Herzogin Marguerita Farnese-Gonzaga von Mantua übergetreten ist. Erst spät scheint er bei seinen Zeitgenossen volle Anerkennung gefunden zu haben, denn schon 1558 war das erste Buch seiner Madrigale erschienen (Venedig, bei Antonio Gardano). Die Zeit seines Todes lässt sich nur annähernd bestimmen nach der Jahreszahl seines letzten Werkes, des zehnten Buches der Madrigale, welches 1591 erschien. Dass W. über der Composition weltlicher Gesänge die Kirchenmusik nicht vernachlässigt hat, zeigt das folgende Verzeichniss seiner dahin gehörigen Werke: 1) »Musices vel (ut dicunt) Motectorum quinque vocum liber primus; nunc primum in lucem editus« (Venetiis, apud Claudium Corregiatum (Merulum) et Faustum Bethanium socios, 1566, in 4°). 2) »Modulationum cum sex vocibus liber primus« (Venetiis, apud haeredem Hieronymi Scoti, 1581, in 4°). 3) Modulationum seu Motectorum cum sex vocibus liber II« (ebenda 1582, in 4°). 4) »Modulationum sacrarum quinque et sex vocum libri tres, in unum volumen redacti« (Noribergae, per Catharinum Gerlachin et haeredes Joannis Montani, 1583, in 4°).
13Der hessische Prediger und Lexicograph Draudius, dessen 1611 zu Frankfurt erschienene »Bibliotheca classica« am Schlusse ein reichhaltiges Verzeichniss von musikalischen Schriften und Compositionen enthält, führt folgende von W. veröffentlichte Werke an: 1) Misse, Motetti e Magnificat a 5 vocia« (1560). 2) »Il libro I de Motetti a 5 voci« (Venedig, 1566 und Nürnberg, 1568). 3) »Liber I, II et III Modulationum sacrarum a 5, 6, 7 et 8 voci« (Nürnberg, 1583). 4) »Madrigali a 4 voci« (Venedig, 1599). Da jedoch Draudius den oben erwähnten Irrthum theilt, W. sei mit Vaet eine Person, so ist seine Mittheilung werthlos, ebenso wie die des Gerber, der, von dem gleichen Irrthum ausgehend, die unter den Handschriften der Münchener Bibliothek, Cod. 45, befindlichen Messen mit dem Autornamen Vaedl dem W. zuschreibt. Für die Beliebtheit, deren sich Wert's Compositionen zu seiner Zeit erfreuten, spricht die That-sache, dass ausser den berühmten venetianischen Notenstechern Antonio und Angelo Gardano auch deren Rival, Gieronimo Scoto und dessen Erben von

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