Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1879

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1des College zu Oxford besitzt eine Anzahl seiner Compositionen im Manuscript. Ein fünfstimmiges Anthem aus dieser Zahl hat Burney in seiner »Geschichte der Musik«, Band III, S. 67 in Partitur abgedruckt. Burney besass von diesem Autor eine Sammlung von Fugen und Intonationen in den acht Kirchentonarten, welche den Titel führt: »Mr. Robert White, his bitts of three parts songs, in score, with ditties 2, without ditties 16«.
3Whythorne, Thomas, oder Whithorne, einer der ältesten englischen Componisten, geboren 1531, von welchem eine Sammlung weltlicher Lieder unter folgendem Titel gedruckt ist: »Songes of three, fower and fives voyces, composed and made by Thomas Whythorne, Gent. the which Songes be of sundrie sortes, that is to say, some long, some short, some hard, some easi to be songe, and some between both; also some solemne, and some pleasant o mery: so that according to the Skil of the Singers (not beeing Musicians) and disposition or delite of the Hearers, they may here find Songes to their contention and liking« (London, printed by John Daye, 1571, in einzelnen Stimmen). Auf der Hinterseite des Titelblattes befindet sich W.'s Bildniss in Holzschnitt mit der Unterschrift: »Thom. Whithorne, Music. Aet. 40«. W. starb gegen 1590.
5Wichmann, Herrmann, geboren am 24. Octbr. 1824 zu Berlin, Sohn des dortigen rühmlichst bekannten Bildhauers Ludwig Wichmann, besuchte das Friedrich-Wilhelms-Gymnasium und beschäftigte sich schon in dieser Zeit an-gegengentlich mit der Musik. Später wurde er drei Jahre Schüler der königl. Akademie und erhielt bei einer Sitzung derselben, 1842, für ein von ihm componirtes und öffentlich gespieltes Clavierconcert eine Prämie. Seine musikalischen Studien setzte er unter Leitung von W. Taubert, Mendelssohn und Spohr fort, und reiste nach Beendigung derselben nach Italien, wo er seiner angegriffenen Gesundheit halber acht Jahre verweilte, während dieser Zeit wurde er dort zum Mitglied der päpstlichen Cäcilien-Akademie ernannt. Es entstanden in dieser Zeit Psalmen, Sinfonien, Quartette, Trios, Sonaten u. s. w. 1857 wurde W. Musikdirektor des Musikvereins zu Bielefeld, gab diese Stelle aber nach nicht langer Zeit wieder auf und kehrte nach Berlin zurück, wo er gegenwärtig noch verweilt. Seine Compositionen bestehen in einigen Instrumentalwerken, als: Sonaten für Clavier, und Clavier und Violine, Quartetten; ferner in zahlreichen Liedern, die in Heften bis op. 25 erschienen und von denen Jenny Lind einige öffentlich vortrug. Diese Compositionen sind bei Bote & Bock, zum grössten Theil bei Bahn (Trautwein) erschienen. Das vollständige Verzeichniss derselben ist im »Berliner Tonkünstler-Lexikon« von Ledebur, S. 639, zu finden.
7Wichtl, Georg, geboren am 2. Febr. 1805 zu Trostberg in Baiern, lernte in seiner Jugend fast alle Instrumente spielen und bildete sich in München zu einem tüchtigen Violinisten. 1826 wurde er als erster Violinist und Vice-Kapellmeister bei der fürstlichen Kapelle in Hechingen angestellt. In dieser Stadt wurde er auch der Gründer und Dirigent einer Gesangschule. Später siedelte er mit derselben Kapelle nach Löwenberg in Schlesien über, wo er auch als Kirchenmusikdirektor fungirte und 1858 den Titel Königlicher Musikdirektor erhielt. Nach Auflösung der Kapelle ging Wichtl nach Breslau (1870) und dann nach Bunzlau (1876), wo er am 2. Juni 1877 starb. Von Wichtl erschienen bei André in Offenbach eine Anzahl von Studienwerken für die Violine, ausserdem leichte Trios für Streichinstrumente, Duos für zwei Violinen und für Violine und Violoncell, Lieder mit Clavierbegleitung, vierstimmige Gesänge für Männerstimmen, Geangsübungen. Ferner Solis und Concerte für die Violine, Quartette u. A. Manuscript blieben: ein Oratorium, die Oper »Aladin«, Melodrama »Die Bürgschaft«, Messen, Psalmen, Cantaten, Sinfonien, Ouverturen. Sein Sohn:
9Wichtl, Rudolph, geboren am 7. Novbr. 1832, wurde von seinem Vater im Violinspiel ausgebildet und erhielt eine Anstellung als Organist in Seiss bei Reutlingen. 1852 folgte er seinem Vater in dessen Amte in Hechingen als

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