Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1879

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1Nordhausen im September 1805. Folgende Werke veröffentlichte er: Arien und Lieder beim Clavier, 1786. Drei Claviersonaten mit einer Violine, 1787. Drei dergl. 1788, zweiter Theil. Drei leichte Claviersonaten (Dresden, 1789; zweiter Theil 1790). Vierundzwanzig englische Tänze für Clavier (Rinteln, 1791, Fol.). Lison dormait, mit Variationen für Clavier (Darmstadt, 1793). Zweite Sammlung von Clavier- und Singstücken (Rinteln, 1794, Fol.). Concert p. V. principal accomp. de plus. Instr., op. 8 (Braunschweig, 1797). Sonate für Violoncell mit Begleitung eines Basses, op. 9 (ebenda, 1797). XXIV Lieder mit leichten Melodien für Clavier (Rinteln, bei A. Böhendahl). Concert pour le violon acc. de plusiers instruments, op. 11 (Braunschweig, 1798). Sechs kleine und sehr leichte Violinduetten zum Elementarunterricht, 15. Werk (Dessau, bei Tuch, 1801). XV Variations p. le Clav. sur: Ei mein lieber Augustin.
3Willkomm, Eugenius, Pater des Cistercienserordens zu Bildhausen in Franken, gab im Jahre 1730 zu Augsburg zwölf geistliche Arien heraus unter dem Titel: »Philomela sacra ariosa für eine Singstimme, zwei Violinen, Bratsche und Bass«. Der zweite Theil erschien 1732 unter dem Titel: »Philomela sacra secunda, secunde quinque sexies sonans, pro festis mobilibus totius anni cum immobilebus Nativitatis et Epiphaniae Domini« (in Fol.).
5Willmann, Max, um 1768 zu Forchtenberg im Hohenlohischen geboren, starb im Herbst 1812 zu Wien. Er war ein trefflicher Violoncellvirtuos als Mitglied der Kurfürstlichen Hofkapelle zu Bonn, College von Bernhard Romberg (s. d.). Von seinen beiden Schwestern war die eine mit Galvani, die andere mit Heber verheiratet (s. unten).
7Willmann-Galvani (Mad.), berühmte erste Sängerin am Schikaneder'schen Theater in Wien, vorher bei der Kurfürstlichen Hofmusik zu Bonn angestellt, ist 1775 zu Forchtenberg im Hohenlohischen geboren. Sie besass eine wundervolle tiefe Stimme und war durch Kunstfertigkeit im Gesange und durch seelenvollen und geschmackvollen Vortrag berühmt. Nachdem sie seit 1790 in Bonn thätig gewesen, unternahm sie 1792 mit ihrem Vater und der älteren Schwester (s. unten) eine Kunstreise an die vornehmsten Höfe, wo sie allenthalben mit Auszeichnung aufgenommen wurde. Am Hofe des Fürsten Thurn und Taxis wurde sie zu einer Aufführung hinzugezogen, bei welcher alle übrigen Damenrollen durch Prinzessinnen ausgeführt wurden und die Männerrollen durch den Grafen Glenau und den berühmten Baron von Schack, und bei welcher Gelegenheit ihre Schwester am Flügel den Kapellmeister vertrat. Nach ihrem Engagement am Schikaneder'schen Theater machte sie 1799 abermals eine Reise durch Deutschland und verheiratete sich mit Herrn Galvani, starb aber schon am 12. Januar 1802, 27 Jahre alt. Ihre Schwester:
9Willmann-Huber, geboren 1770, eine der besten Schülerinnen Mozart's im Clavierspiel, war als Clavierspielerin bei der Kurfürstlichen Hofmusik in Bonn angestellt und gleichzeitig als ausgezeichnete Lehrerin thätig. 1801 liess sie sich in Leipzig in einem von ihr componirten Clavierconcert hören.
11Willmers, Rudolph, vortrefflicher Pianist der Gegenwart, ist am 21. October 1821 zu Berlin geboren. Seine Ausbildung im Clavierspiel erhielt er durch Hummel und bereits 1835 spielte er in Weimar bei Hofe. 1836 ging er dann zu Friedrich Schneider nach Dessau, bei dem er den Contrapunkt studirte, und 1838 unternahm er seine erste Kunstreise, auf der er bereits den Ruf eines der bedeutendsten Pianisten seiner Zeit erwarb. 1853 nahm er dauernden Aufenthalt in Wien und folgte 1864 einem Rufe als erster Clavierlehrer des Conservatoriums nach Berlin, welche Stellung er am 1. Juli 1864 antrat; doch bereits am 1. August 1866 gab er sie wieder auf und ging nach Wien zurück, wo er am 24. August 1878 starb. Von seinen zahlreichen Compositionen haben einzelne seiner brillanten Concertstücke weitere Verbreitung gefunden, wie seine Phantasien über »Prume's Melancolie«, op. 9; über »Lucia«, op. 13; über »Chans danois«, op. 16; »Robert«, op. 19; »Le Prophète«, op. 68; oder die bearbeiteten oder paraphrasirten Volkslieder: »Fünf Nordische

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