Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1879

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1Nationallieder«, op. 29; »Klänge aus dem Norden«, op. 42; »Klänge aus dem Süden, op. 56. Ausser diesen waren in weiten Kreisen verbreitet: »Jugendklänge«, op. 18; »La Sirene«, op. 38; »Fata Morgana«, op. 40; »La Sylphide«, op. 49; »La Campanella«, op. 59; »La Danse des Fées«, op. 70 u. s. w. Von ernsterem Streben zeigen seine Etuden op. 1 und die zwei, Clara Schumann dedicirten Concert-Etuden op. 28; ferner die Sonate für Clavier und Violine, op. 11; Sonate heroique, op. 33 und ein Quartett für Clavier und Streichinstrumente, op. 85.
3Wilms, Jan Willem, Musikdirektor zu Amsterdam, geboren zu Witzhelden am 30. März 1771, liess sich als Virtuose auf dem Clavier und der Harfe in Concerten hören und veröffentlichte viel Instrumental- und Vocalcompositionen. Zu diesen gehören: »Grand sonate pour piano« (Amsterdam, 1793). »Concertos pour piano et orchestre«, op. 3 (Berlin, 1799); op. 11 (Leipzig, Kühnel). »Concertos pour flûte et orchestre«, op. 24 (ibid.). »Symphonie für grosses Orchester«, op. 9 (ibid.). »Quatuor pour deux violons, alto et basse«, op. 25 (ibid.). »Sonates pour piano, violon et violoncello«, op. 4 und 6 (ibid.). »Sonate für Clavier und Violine«, op. 11. Sein Lied: »Wien Neerlands bloed« ist volksthümlich geworden. Er starb am 19. Juli 1847 zu Amsterdam.
5Wilphlingseder, Ambrosius, Cantor und seit 1562 Diakonus der St. Sebalduskirche zu Nürnberg, geboren zu Braunau in Baiern in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Er starb zu Nürnberg am 31. December 1563. Man hat von ihm eine Abhandlung über die Anfangsgründe der Musik mit Beispielen aus den Werken der besten Meister. Der Titel ist: »Erotemata Musices practicae continentia praecipuas ejus artis praecceptiones« (Norimbergae, 1563, in 8°; zweite Auflage Nürnberg, 1583, in 12°). Die erste deutsche Uebersetzung erschien in demselben Jahre unter dem Titel: »Teutsche Musika, der Jugend zu gut gestellt« (Nürnberg, in 8°), sieben Blätter, und ferner Auflagen der selben in den Jahren 1572, 1574, 1585 und 1589 in 8°, sämmtlich in Nürnberg.
7Wilsing, Friedrich Daniel Eduard, geboren am 21. October 1809 zu Hörde bei Dortmund in Westphalen, erhielt von seinem Vater, dem Pfarrer des Orts, eine sorgfältige wissenschaftliche Ausbildung; später besuchte er das Gymnasium zu Dortmund und darauf das Lehrerseminar zu Soest. Nachdem er das Seminar verlassen hatte (1829), wurde er Organist an der evangelischen Hauptkirche zu Wesel, verliess aber 1834 diese Stelle und ging nach Berlin, wo er sich als Musiklehrer niederliess. 1851 erhielt er für Ueberreichung eines 4 chörigen »De profundis« vom König Friedrich Wilhelm IV. die grosse goldene Medaille für Kunst und das Werk wurde auf Kosten des Königs gedruckt. Ausserdem veröffentlichte er Lieder, drei Sonaten für Clavier und mehrere Clavierstücke, die den feingebildeten und hochbegabten Musiker erkennen lassen.
9Wilson, John, zu seiner Zeit der grösste Lautenist Englands, geboren 1597 zu Feversham in der Grafschaft Kent. Er gehörte zur Kapelle König Carl I., der ihn auch in seine Privatkapelle aufnahm. 1644 wurde er Doctor und 1656 Professor der Musik zu Oxford. Später jedoch gab er diese Ehrenstellen auf und trat wieder in die Dienste des Königs. W. starb zu London 1673. Veröffentlicht sind von seinen Compositionen: »Psalterium Carolinum, in verses, etc. set to Musik for three voices and an organ or theorbo« (London, 1657). »Arien und Balladen für eine und für drei Stimmen« (Oxford, 1660). »Arien für eine Stimme mit Begleitung der Theorbe oder der Bassviola«, abgedruckt in der Sammlung: »Selectaires and dialogues« (London, 1653). »Divine services and anthems« (Oxford, 1663). Ausserdem hat er noch fünf verschiedene Oden des Horaz u. A. in Musik gesetzt, deren Manuscripte in Leder gebunden und mit silbernen Hefteln versehen er der Universität mit der Bedingung übergab, dass es Niemandem erlaubt sein solle, sie vor seinem Tode durchzusehen. Burney bemerkt hierzu, dass, nach diesen Compositionen zu urtheilen, seine Auszeichnungen und Ehrenstellen nicht sowohl als Folgen seiner wirk-

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