Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 398

Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1879

13 lines. Read by computer on 12 September 2026, twice; the two readings disagreed in places. Printed page 392. See the scan on archive.org.

1Haus, in Gesprächen und leicht fasslicher Erklärungsweise dargestellt in drei Abtheilungen« (Braunschweig, Wagner).
3Witt, Cornelius, Lehrer der orientalischen Sprachen zu Herzogenbusch um die Mitte des 18. Jahrhunderts, hat geschrieben: »Het Geestelijk Psalmgezang ondersogt, verklaart, en te gelijk nagebonden tot den plicht om Gode te zingen en te Psalmzingen met aangenaamheid in't harte« (Amsterdam, H. Vieroot, 1767, gr. in 8°).
5Witt, Franz, geboren am 9. Febr. 1834 zu Walderbach in Baiern, wurde zum Priester erzogen; zugleich fanden aber auch seine bedeutenden Anlagen für Musik die entsprechende Ausbildung, so dass er nicht nur in Regensburg und Eichstädt die Kapellmeisterstellen mit Auszeichnung bekleiden konnte, sondern überhaupt für die Verbesserung der katholischen Kirchenmusik aussergewöhnliche Verdienste sich erwarb. Er gründete den »Allgemeinen deutschen Cäcilien-Verein« zur Hebung des Kirchengesanges und die beiden Zeitschriften für katholische Kirchenmusik: »Fliegende Blätter« und »Musica sacra«. Auch schrieb er eine Reihe von kirchlichen Tonstücken, die weiteste Verbreitung fanden. Seit 1873 lebt er in Passau, von Pius IX. durch Verleihung des Dr.-Titels ausgezeichnet.
7Witt, Christian Friedrich, Herzoglich Gothaischer Kapellmeister, wurde zu Altenburg, wo sein Vater Hoforganist war, geboren, später vom Herzog von Gotha, Friedrich I., zu seiner Ausbildung in der Musik nach Wien und Salzburg geschickt, nach seiner Rückkehr zum Hoforganisten und 1713 zum Hofkapellmeister daselbst ernannt. Er starb schon 1716. Gedruckt sind von seinen Compositionen: »Psalmodia sacra«, ein Choralbuch mit dem Generalbass (Gotha, 1715, in 4°). Das nach dem Tode des Autors 1720 in 4° in Gotha erschienene Werk: »Neues Cantional mit dem Generalbasse« ist wahrscheinlich eine neue Ausgabe des erstgenannten, welches noch 1761 Marpurg für das beste Choralbuch erklärte. Von seinen Clavier- und Orgelsachen führt Gerber folgende, die er im Manuscript besass, an: Ciaccona aus G-dur mit 15 Variationen; Ciaccona aus A-moll mit 100 Variationen; Passegaglio aus D-moll mit 21 Variationen; drei Fugen für die Orgel aus B-dur, C-dur und G-moll; variirte Choräle. one of two readings
8Witt, Christian Friedrich, Herzoglich Gothaischer Kapellmeister, wurde zu Altenburg, wo sein Vater Hoforganist war, geboren, später vom Herzog von Gotha, Friedrich I., zu seiner Ausbildung in der Musik nach Wien und Salzburg geschickt, nach seiner Rückkehr zum Hoforganisten und 1713 zum Hofkapellmeister daselbst ernannt. Er starb schon 1716. Gedruckt sind von seinen Compositionen: »Psalmodia sacra«, ein Choralbuch mit dem Generalbass (Gotha, 1715, in 4°). Das nach dem Tode des Autors 1720 in 4° in Gotha erschienene Werk: »Neues Cantional mit dem Generalbasse« ist wahrscheinlich eine neue Ausgabe des erstgenannten, welches noch 1761 Marpurg für das beste Choralbuch erklärte. Von seinen Clavier- und Orgelsachen führt Gerber folgende, die er im Manuscript besass, an: Ciacona aus G-dur mit 15 Variationen; Ciacona aus A-moll mit 100 Variationen; Passegaglio aus D-moll mit 21 Variationen; drei Fugen für die Orgel aus B-dur, C-dur und G-moll; variirte Choräle. one of two readings
10Witt, Friedrich, Grossherzoglich Würzburgischer Hofkapellmeister, talentvoller Componist, der seiner Zeit viel Beifall erhielt, ist zu Haltenbergstetten 1771 geboren. Er widmete sich schon von früher Jugend an eifrig der Musik und erhielt, nachdem er 1790 bei der damals berühmten Oetting-Wallersteinischen Kapelle als Violoncellist angestellt worden war, vom Kapellmeister Rosetti Unterricht in der Composition. Bald hatte er sich als ausführender Künstler und als Componist so rühmlich hervorgethan, dass er die ehrenvollsten Aufträge erhielt. Für den König von Preussen schrieb er das Oratorium: »Die Auferstehung Jesu«, welches in Berlin aufgeführt wurde; für den Würzburger Hof das Oratorium: »Der leidende Heiland«, welches ihm seine Anstellung als Hofkapellmeister eintrug. W. unternahm auch vielfache Reisen und brachte an vielen Orten seine Compositionen zu Gehör, die überall viel Anklang fanden. Es gehören zu seinen Werken ausser den genannten Oratorien: die Oper »Palma« für das Frankfurter Theater; »Das Fischerweib«, Oper, in Würzburg aufgeführt; Messen, Kirchenstücke, Cantaten, Concertante für ein ganzes Orchester, Quartette, Harmoniestücke, Concerte für Cello. Gedruckt sind: »Neun Sinfonien für grosses Orchester« (Offenbach, André). »Stücke für Harmoniemusik« (Mainz, Schott). »Concert für Flöte und Orchester«, op. 8 (Leipzig, Breitkopf & Härtel). »Grand quintette pour piano, hautbois, clarinette, cor et basson« (Mainz, Schott). »Deutscher Gruss an die Deutschen, für vier Stimmen mit Clavierbegleitung« (ebend.). Witt starb nach fünfunddreissigjähriger Thätigkeit als Kapellmeister 1837 in Würzburg.
12Witt, Joseph von, (Filck, Edler von Wittinghausen) geboren am 7. Septbr. 1846 zu Prag, wo sein Vater k. k. Gubernialrath war. Zum Soldaten bestimmt, kam er nach Absolvirung des Untergymnasiums in die Kadetten-

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