Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für gebildete aller Stände, 1879

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1gelang es ihn langsam wieder herzustellen. Im Laufe seiner Krankheit hatte er als Professor des Conservatoriums seine Entlassung nachgesucht, der Minister Belcond jedoch acceptirte diese nicht, sondern wünschte ehrenhalber ihn ferner zur Lehrerschaft zu zählen. Es wurde Vieuxtemps aber vergönnt seine Gesundheit in dem Maasse wieder zu erlangen, dass er im vorigen Jahre, 1877, nach und nach die Leitung seiner Classe selbstthätig wieder übernehmen konnte. Die letzten seiner veröffentlichten Compositionen (1877) sind: »Voix intimes«, op. 45 (Paris, Brandus, Mayence, Schott). »Concerto pour violoncell« (Paris, Brandus, Mayence, Schott). Ausser mehreren Orden wurde ihm auch die Auszeichnung zu Theil, am 1. December 1845 zum Mitgliede der Académie royale de Belgique ernannt zu werden. Von seinen Compositionen sind noch zu erwähnen: »Vier Concerte für Violine mit Orchester«, op. 10 in E-dur (Paris, Brandus, Mainz, Schott); op. 19 in Fis-moll (Paris, Brandus, Leipzig, Schubert), op. 31 in D-moll (Paris, Escudier, Offenbach, Andrée) und op. 37 in A-moll (Paris, Gerard, Berlin, Bote & Bock). »Ouverture für Orchester und Chor«, op. 41 (Paris, Gerard, Mainz, Schott). »Sept romances sans paroles«, op. 7 u. 8 (Paris, Brandus, Leipzig, Schubert). »Sonate pour piano et violon«, op. 12 (Paris, Brandus, Leipzig, Schubert). »Six études de concert«, op. 16. »Souvenir d’Amerique sur la Yankee doodle« (Paris, Brandus). »Elegie pour alto ou violoncello avec piano«, op. 30 (Paris, Escudier, Offenbach, Andrée). »Sonate pour piano et alto ou violoncello«, op. 36 (Paris, Gerard, Leipzig, Schubert). »Suite«, op. 43 (Leipzig, Schubert). »Trois cadences pour le concerto de Beethoven« (Offenbach, Andrée); ausserdem eine Reihe von Duos und Fantasien über Opermelodien, die er zum Theil mit Servais, Erkel, Kullak, Gregoire und Wolff bearbeitete.
3Viganoni, Giuseppe, berühmter Tenorsänger, geboren zu Bergamo 1754, erst dort, später durch Ferd. Bertoni in Venedig gebildet. Sein erstes Debut fand 1777 in Brescia gleich mit Erfolg statt, so dass er in Padua als erster Tenor engagirt wurde. Nachdem sang er in Modena, Parma, Bologna und Rom, 1782 in London, 1786 in Wien. Dort schrieb Paisiello für ihn die Rolle des Sandrino in »Il Re Teodoro«. 1787 in Neapel erreichte V. den Gipfelpunkt seines Ruhmes und erhielt sich auch auf derselben Höhe in Paris 1789—1792, als er dort mit Mantini sich in die ersten Tenorpartien theilte. Viganoni bereiste noch mehrfach Italien, besuchte Paris noch einmal und lebte in London von 1795 bis 1801. Später zog er sich mit dem was er erworben nach Bergamo zurück und dort sang er noch alljährlich an den Festtagen in der Kirche San Maria Mag. das Tenorsolo, bis er im April 1823 das Zeitliche segnete.
5Vignali, Gabrieli, venetianischer Componist, welcher in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts lebte. Man kennt von ihm: »Sacri Rimbombi di pace e di guerre a 2, 3, 4 voci ed uno a otto col basso per organo« (Venedig, 1665, in 4°). Eine zweite Ausgabe desselben Werkes erschien in Deutschland in Überlingen unter dem Titel: »Sacri concentus a 2, 3, 4 et uno ab 8 vocibus, ad ecclesiae militantis statum stylo selectivre applicati« (1671, in 4°). Im Manuscript im Besitze des Abbé Santini: »Kyrie, Gloria e Credo, a 4 con stromati«.
7Vignati, Giuseppe, Componist, geboren zu Bologna in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Seine Oper »I Rivali generosi« wurde im Theater San Samuele zu Venedig 1726 aufgeführt.
9Vignola, Giuseppe, Componist, zu Sicilien um die Mitte des 17. Jahrhunderts geboren; schrieb 1701 die Musik zum Oratorium »Debora professo guerriera«, zu welchem Doctor Andrea Perrucci den Text verfasst hatte.
11Vigorosamente und
12Vigoroso, Vortragsbezeichnungen = stark, kräftig, wie energico.
13Viguerie, Bernard, Clavierspieler und Musiklehrer zu Paris, ist 1761 zu Carcassonne in Languedoc geboren, war erst Chorknabe und erhielt später in Paris von Laguna und Charpentier Unterricht. Nachdem er sich bereits als tüchtiger Clavierlehrer bekannt gemacht hatte, errichtete er eine Musikalienhandlung und Notenstecherei, welche um die Mitte dieses Jahrhunderts noch

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