Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 529

Musikalisches Conversations-Lexikon : Encyklopädie der gesammten Musik-Wissenschaft für Künstler, Kunstfreunde und Gebildete, 1840

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1Wert (G. di)
2Vierstimm. Choralbuch; Orgelschule; Lehrbuch das Orgelwerk kennen zu lernen; Lehrbuch für den Unterricht im Clavierspiele.)
3Wert (Giaches di); s. Waert.
4Werth, Geltung, Dauer; s. Noten.
5Wesentlich dissonir. Acc.; s. Accord.
6Wesentliche Dissonanzen; s. Disson.
7Wesentliche Versetzungszeichen, die in der Vorzeichnung stehenden; s. Versetzungszeichen.
8Wesley (Samuel), einer der ausgezeichnetsten Tonsecker und Clavierspieler Englands, 1765 geb., offenbarte schon in frühesten Jugend ein außerordentliches Talent für Musik, und komponierte in seinem dreizehnten Jahre das Oratorium „Ruth“. In seinem 18. Jahre ward er als Organist bei der königl. Kapelle angestellt und um 1816 von der Universität Oxford zum Doctor der Musik ernannt. † am 11. Oct. 1837. Er war ein Nesse des 1791 verstorbenen berühmten Stifters der Methodisten, John Wesley. (Kirchenstücke, Anthems, Orgelsachen, Concerte &c.)
9Wessely (Bernh.), 1767 von jüdischen Eltern zu Berlin geb., bildete sich in wissenschaftlicher Hinsicht unter Moses Mendelssohn und in musikalischer unter dem Kapellmeister Schulz aus, und trat schon 1786 rühmlich als Clavierspieler und Komponist auf. 1788 wurde er Musikdirektor beim Nationaltheater in Berlin und 1796 Kapellmeister des Prinzen Heinrich von Preußen zu Rheinsberg. Nach des Prinzen Tode 1802, kehrte er nach Berlin zurück. (Opern: Psyche, „L'Ogre“, Cantaten, z. B. „Mozart's Urne“; Violinquartette; 12 Gedichte von Matthisson; &c. Aufsatz über Mozart und Gluck im „Archiv der Zeit.“)
10Wessely (Johann), geb. am 24. Junius 1762 zu Frauenberg in Böhmen; 1800 Concertmeister bei der Kapelle zu Ballenstedt. Ein sehr tüchtiger Violinspieler und beliebter Quartettkomponist in Pleyel's Manier. Starb vor 1814. (Opern und etwa 20 Werke, Quartette, Trios, Variationen &c.)
11Westenholtz (Carl Aug. Friedr.), geb. 1763 zu Lauenburg, † am 24. Jan. 1789 als Kapellmeister zu Ludwigslust; im Singen und in der Komposition ein Schüler J. A. Kunzen's und im Violoncellspiel, worin er Tüchtiges leistete, F. X. Vozcittka's. 1756 stand er noch als Tenorist bei der Kapelle und wurde erst um 1768, nach Hofschatz Hertel's Abgang, zum Direktor ernannt. Er war zweimal verheirathet, und beidemal mit ausgezeichneten Künstlerinnen. (Biele Oratorien, Cantaten und Ostermusiken, z. B. die Hirten an der Krippe zu Bethlehem, die Auferstehung Christi, das Vertrauen auf Gott, die Worschung, &c.; Kompos. für Violoncell.) one of two readings
12Westenholz (Carl Aug. Friedr.), geb. 1763 zu Lauenburg, † am 24. Jan. 1789 als Kapellmeister zu Ludwigslust; im Singen und in der Komposition ein Schüler J. A. Kunzen's und im Violoncellspiel, worin er Tüchtiges leistete, F. X. Vozcittka's. 1756 stand er noch als Tenorist bei der Kapelle und wurde erst um 1768, nach Hofschatz Hertel's Abgang, zum Direktor ernannt. Er war zweimal verheirathet, und beidemal mit ausgezeichneten Künstlerinnen. (Biele Oratorien, Cantaten und Ostermusiken, z. B. die Hirten an der Krippe zu Bethlehem, die Auferstehung Christi, das Vertrauen auf Gott, die Worschung, &c.; Kompos. für Violoncell.) one of two readings
13Westenholtz geb. Affabili, erste Gattin des Obigen, geb. 1725 zu Benedig, † 1776 als Hofsängerin zu Schwerin, berühmt durch ihren Vortrag des Adagio und überhaupt durch die Vortrefflichkeit ihres Gesanges. one of two readings
14Westenholz geb. Affabili, erste Gattin des Obigen, geb. 1725 zu Benedig, † 1776 als Hofsängerin zu Schwerin, berühmt durch ihren Vortrag des Adagio und überhaupt durch die Vortrefflichkeit ihres Gesanges. one of two readings
15Westenholtz geb. Fritscher, (Eleonora Soph. Mar.), seit 1779 zweite Gattin des Obigen, Hofsängerin zu Ludwigslust, auch Virtuosin auf dem Claviere und der Harmonika, und überhaupt so musikalisch gebildet, daß sie nach Rosetti's Tode in den Hofconcerten die Stelle eines Accompagnisten versah. one of two readings
16Westenholz geb. Fritscher, (Eleonora Soph. Mar.), seit 1779 zweite Gattin des Obigen, Hofsängerin zu Ludwigslust, auch Virtuosin auf dem Claviere und der Harmonika, und überhaupt so musikalisch gebildet, daß sie nach Rosetti's Tode in den Hofconcerten die Stelle eines Accompagnisten versah. one of two readings
17Westenholtz (Ernst Carl Ludw.), zu seiner Zeit berühmter Bassänger, am 24. Dec. 1694 zu Weserlingen geb., 1719 Bassist an der Oper zu Hamburg, 1734 Cantor zu Stade, woselbst er 1763 starb. one of two readings
18Westenholz (Ernst Carl Ludw.), zu seiner Zeit berühmter Bassänger, am 24. Dec. 1694 zu Weserlingen geb., 1719 Bassist an der Oper zu Hamburg, 1734 Cantor zu Stade, woselbst er 1763 starb. one of two readings
19Westphal, Universitäts-Musikdirektor zu Jena, ein trefflicher Violinvirtuos.
20Westphal (Joh. Christoph), Inhaber der ersten und lange Zeit einzigen Musikalienhandlung in Hamburg, hat sich durch seine Bemühungen um Verbreitung und Aufnahme der Musik nicht geringes Verdienst um seine Warterstadt und die Umgegend erworben, indem er anregend und belebend wirkte, theils durch das von ihm errichtete stehende Concert, das von 1778 bis 1790 sich als das einzige erhielt, gleichsam der Strohhalm an welchem sich die Musik in Hamburg damals noch erhalten zu haben scheint; theils durch die Herausgabe des von Cramer redigirten „Magazins für Musik, welches den Lexiographen Gerber die erste Aufmunterung zur Unternehmung seines Tonkünstler-Lexikons gegeben hat; theils endlich durch die Bedeutung seines ansehnlichen Lagers und den Verkehr den er durch sein großes Verzeichnis eröffnet. Geb. am 21. März 1727, † am 29. März 1799.
21Westphal (Joh. Christoph), Sohn des Obigen, geb. zu Hamburg am 1. April 1773, und † am 28. Febr. 1828 daselbst als Musiklehrer und Organist an der St. Nikolaikirche daselbst. Ein Schüler Kittel's. In Clavierspiel und Komposition hatte er nacheinander zu Lehrern Wittauer, Baumbach, Stegmann und Schwenke. (Sinfonien; Quintette, Clavierconcerte und Quartette, Orgelvorspiele, Gesangssachen, &c.)
22Wettstreite (musikalische). Die Kampfspiele galten den Griechen und Römern als Hauptergöslichkeit. Sie waren für Griechenland, dessen Einwohner sich hier aus den entlegensten Orten versammelten, von höchster Wichtigkeit durch ihren bedeutenden Einfluß, durch kräftige Erregung des Ehrgefühls, Begeisterung zu kriegerischem Muthe und Erweckung der Ehrfurcht gegen die Götter. Die Kampfsübungen bestanden in Ringen, Faustkampf, Wettlauf, Pferderennen und ähnlichen gymnastischen Dingen; aber auch auf Wissenschaft und Kunst dehnte sich die Wirkung dieser Spiele höchst heilsam aus; Dichter, Redner, Künstler wetteiferten vor den Augen der ganzen damals gebildeten Welt mit einander, kämpfend um den Siegespreis. Am angesehensten und berühmtesten waren die vier großen Nationalkampfspiele, theils wegen der Achtung, in der sie standen, theils aber wegen der Götter, denen zu Ehren sie gefeiert wurden, vorzugsweise auch die heiligen genannt: die Olympischen,

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