Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon : Encyklopädie der gesammten Musik-Wissenschaft für Künstler, Kunstfreunde und Gebildete, 1840

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1Braham (M.), ausgezeichneter Tenorsänger am Drurylane Theater in London. Sang 1826 mit in Webers Oberon. (Opern.)
2Brand (Gottl. Fr.), 1705 in Arnstadt geb. Trompetenvirtuos in Meiningen.
3Brandes (Charl. Wilh. Franziska), 1765 in Berlin geboren, † 1788 in Hamburg als Schauspielerin und Opernsängerin berühmt.
4Brandt (Joh.), Fürstl Speierscher Musikdirektor, 1764 zu Kloster Roß in Baiern geb., sehr fruchtbarer und beliebter Komponist. (Sinfonien, Lieder, Sonaten, Quartetten, Quintetten, Sextetten, Notturnos.)
5Branle, ein alter französischer Rundtanz mit Gesang, in rascher, heiterer Bewegung.
6Bratsche; s. Geige.
7Bratschist, einer der die Bratsche spielt.
8Braun, (Catharina), 1778 im Haag geb., Sängerin in Berlin, Schülerin von Hurka. Sang 1800 in Leipzig vor Friedr. Wilh. II.
9Braun (Joh.), 1787 in Regensburg geb., Virtuos auf dem Pianoforte und Cello; dirigirte die Oper in mehreren Städten, selbst in Philadelphia 1726, wo er den Geschmack höchst roh und ungünstig fand. Gab nach Verlust seines Gehaltes Concerte in Newyork, Baltimore und anderwärts. Kehrte unmuthig nach Deutschland zurück. (Opern, z. B. der Kosak, der Freiwillige.)
10Braun (Ludw. Baron von), ehemaliger Reichshofrat in Wien. Fortepianovirtuos. (Lenore von Bürger, Klavierkompositionen.)
11Braun (Joh. Fr.), 1759 in Cassel geb., einer der ersten Virtuosen auf der Oboe. † nach 1792.
12Braun, Fürstenberg. Kapellist und Fagottvirtuos.
13Braunhofer, Schauspielerin und Sängerin zu Detmold.
14Bravo, vortrefflich. Ein Beifallsruf, mit welchem die Italiener den Künstlern ihr Wohlgefallen über gelungene Leistungen öffentlich zu erkennen geben. Selbst den einzelnen Mitgliedern des Orchesterpersonals wird in Italien, da wo sie es verdienen, diese Anerkennung zu Theil. Aber auch demjenigen früheren Meister wird zuweilen ein lautes Bravo gebracht, an welchen bei der Aufführung einer neuen Oper einzelne Stellen erinnern. So hört man oft in einer und derselben Oper den Ruf: Bravo, Paisiello! Bravo, Piccini! Bravo, Cimarosa! So würden die Italiener im Freischuß vielleicht rufen: Bravo, Beethoven! im Vampyr: Bravo, Carlo Maria! u. s. w.
15Brechung; s. Arpeggio.
16Brede (Sam. Friedr.), † um 1796 als Musikdirektor zu Stettin. (Klaviersonaten, Lieder.)
17Bree (van), Kapellmeister in Amsterdam, ausgezeichneter Violinvirtuos.
18Breidenstein (Heinr. Karl), Professor in Bonn und Universität-Musikdirektor baselst, 1796 zu Steinau in Churhessen geb. Direktor des von ihm gestifteten Singvereins. Hielt 1827 in Berlin Vorlesungen über die Theorie der Musik. (Motetten, geistliche Gesänge, Lieder, Romanzen, praktische Singschule.) one of two readings
19Breidenstein (Heinr. Karl), Professor in Bonn und Universität-Musikdirektor baselbst, 1796 zu Steinau in Churhessen geb. Direktor des von ihm gestifteten Singvereins. Hielt 1827 in Berlin Vorlesungen über die Theorie der Musik. (Motetten, geistliche Gesänge, Lieder, Romanzen, praktische Singschule.) one of two readings
20Breiting, Tenorist in Berlin, vorher zu Mannheim, aus Augsburg. Jetzt bei der Oper in Wien. Ein vorzüglicher Sänger.
21Breitkopf (Bernh. Theodor von), 1749 in Leipzig geb., † 1820 als Dr. der Philosophie, Ritter, russischer Staatsrat und Direktor der Senatsdruckerei in Petersburg. Wurde geadelt. (Lieder, Menuette.)
22Breitkopf (Christ. Gottlob), Bruder des Vorigen, 1750 in Leipzig geb., † daselbst als Buchdrucker 1800. Harmonikaspieler.
23Breitkopf (J. G.), 1719 in Leipzig geb., Erfinder des Notendrucks mit beweglichen Typen 1755. Erwarb sich hohe Verdienste um die Buchdruckerkunst.
24Breitkopf (Joh., Gottl. Imman.), † in Leipzig 1794 im 75sten Lebensjahre, theils als Schriftsteller, theils als Notendrucker und Besonderer der musikal. Literatur verdient.
25Breitkopf & Härtel, bedeutende Musik- und Buchhandlung, Buchdruckerei und Steindruckerei. Dieses alte Etablissement schlummerte eine Zeitlang, zeigt sich jedoch jetzt unter Leitung des Herrn Florenz Härtel wieder in seiner angeerbten Würde und Kraft.
26Bresci, italien. Sängerin. Sang 1824 in Leipzig.
27Brettgeige; s. Pochette.
28Breuer, guter Violoncellist in Köln.
29Breval (Jean Baptist), 1799 Violoncellist in Paris, gehört zu den großen Vielschreibern. (Gegen 300 Sonaten, Sinfonien, viele Duos und Trios, Violinconcerte u. s. w.)
30Brevi (Giov. Battista), Kapellmeister in Mailand, blühte zu Anfang des achtzehnten Jahrhunderts. (Motetten, Cantaten.)
31Brevis, Brève, die Kurze; eine Note von zwei ganzen Tacten, in Gestalt eines langen, quer liegenden Bieretts. Sie kommt heut zu Tage nur noch in Chorälen und Fugen, oder bei dem Schlusse eines ganzen Tonstückes vor; s. Noten.
32Brice (Hyacinthe), erster Tenorist bei der französ. Oper in Petersburg, jetzt in Paris.
33Brice, Gattin des Vorigen, Sängerin.
34Bridi (J. U.), in Roveredo, hat in seinem Garten einen Tempel der Harmonie bauen lassen, eine Rotunde auf dorischen Säulen, für 7 Statuen: Mozart, Händel, Gluck, Palestrina, Tomelli, Sacchini, Haydn. Der Letzte ist mit einem Lorbeerkränze geziert. Mozart schwebt mit dem Kranze in der Höhe.
35Briegel (Wolfg. Karl), 1626 geb. und anfangs Organist in Stettin, dann Kapellmeister in Darmstadt. † nach 1709. (Viele geistliche Concerte und Lieder.)
36Brillante, glänzend, verlangt einen sehr lebendigen, herausgehobenen Vortrag.
37Brillen, Brillenbässe, Occhiali, werden spöttweise die gemeinen Bässe genannt, in denen häufig die aus zwei mit einander verbundenen Halbnoten bestehenden, Brillen ähnlichen Figu-

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