Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

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Musikalisches Conversations-Lexikon : Ergänzungsband, 1883

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1zum Theil sehr interessante und neue, den Gegenstand betreffende Details enthalten. Es sind: »Les Contemporains de Molière« (Paris, Didot, 3 Bände in 8°), im zweiten Theile eine Geschichte des Hofballets enthaltend: »Les spectacles populaires et les Artistes des rues« (Paris, Dentu, 1863, in 12). »Curiosités théâtrales anciennes et modernes, françaises et étrangères« (Paris, Delahays, 1859, in 16). »Ce qu'on voit dans les rues de Paris« (Paris, Delahays, 1858, in 16).
3Fournier, Edouard, Dr. med., gab ein Buch heraus: »Physiologie de la voix et de la parole«. (Paris, Delahays, 1866, in 8°.)
5Franc, Guillaume (IV, 12). Die Nachrichten über seine Lebensumstände sind sehr spärlich, von 1541—1545 war er Cantor in Genf, dann bis zu seinem 1570 erfolgten Tode Cantor zu Lausanne. Im Jahre 1565 veröffentlichte er »Les Psaumes, mis en Rime française par Cl. Marot & Th. de Bèze-Genève« und zwar auf Veranlassung seiner Vorgesetzten. Vierzig dieser Melodien sind von F., viele hat er verändert, doch hatte seine Arbeit keinen dauernden Erfolg, denn nicht nur, dass seine Melodien in kein anderes Psalmenbuch übergingen, auch in Lausanne scheint man bald wieder anstatt seiner, die ursprünglichen, meist weltlichen Liedern entlehnten Melodien des Marot-Bezaschen Psalters gesungen zu haben.
7França, P. Luiz Gonzaga e, Sänger, gegen 1830 zur Kapelle der Patriarchal-Kirche in Lissabon gehörend, zog sich nach der Abdankung des Don Miguel I., der ihn sehr ausgezeichnet hatte und dem er ergeben war, zurück. Er leitete auch die Chorschule der Kathedrale, und ist als Autor des folgenden Buches zu nennen: »Compendio ou explicação methodica das regras geraes mais importantes e necessarias para a intelligencia do Canto-chão tanto theorico como pratico, e para suber escrever e compor etc.« Lissabon, 1831, in 4°, 132 S.
9Francisconi, Giovanni (IV, 14), nennt sich selbst »Le philosoph de Lusarda«, war Kammervirtuos des Grafen von Hessenstein, lebte nach 1770. Von ihm erschienen: »Six sonates pour le Violon et basse«. Pieter Mol. sculpt. Amsterdam 1750. Zu Padua erschienen (1770) 6 Violinquartetten.
11François, Componist, nur bekannt durch die Gesänge: »Puisque donc ma maitresse«. »Possible n'est d'avoir plus. »Pis ne peut me venir Philomena« (motette), welche in dem 1530 herausgegebenen Werke, »Piérre Atteignant's: Chansons françaises à quatre parties etc.«, enthalten sind.
13Frank, Ernst, ist am 7. Febr. 1847 in München geboren und im Kloster Metten (an der Donau bei Deppendorf) erzogen. Die letzten Gymnasialklassen absolvierte er in München und hier genoss er zugleich den Unterricht von Franz Lachner in der Musik. Während er dann die Universität in München besuchte, war er zugleich als Hoforganist und als Chordirektor am Münchener Hoftheater thätig. 1868 wurde er Kapellmeister in Würzburg, 1869 Chordirektor an der Hofoper in Wien und ging dann 1872 als Nachfolger von Vincenz Lachner an das Hoftheater nach Mannheim. Nach fünfjähriger Tätigkeit in dieser Stellung wurde er als erster Kapellmeister nach Frankfurt a/M. berufen; aber die Zerwürfnisse, welche zwischen dem Intendanten Otto Devrient und den Gründern des Theaters entstanden, veranlassten auch ihn, diese Stellung aufzugeben. 1879 wurde er an das königl. Theater zu Hannover berufen. An Compositionen veröffentlichte er bisher nur einige Lieder. Eine zweiaktige Oper »Adam de la Hale«, wurde im Frühjahr 1880 in Carlsruhe mit Erfolg gegeben.
15Frasì, Félice, wurde 1803 geboren und starb am 8. September 1879.
17Freier oder Freyer, August (IV, 52), ist 1803 zu Mulda bei Dresden geboren, lernte frühzeitig Gesang, Clavier und Orgel und konnte, 10 Jahr alt, schon seinen Lehrer auf der Orgel vertreten. Er kam als Jüngling nach Warschau, wo er Unterricht erhielt und bei Elsner contrapunktische Studien machte. In der Folgezeit legte er sich besonders auf das Orgelspiel, erlangte hierin hervorstechende Fertigkeit und machte als Orgelvirtuos 1834 eine Kunstreise durch Deutschland mit viel Erfolg. Hesse, Mendelssohn und Spohr zoll-

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