Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 137

Musikalisches Conversations-Lexikon : Ergänzungsband, 1883

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1thätig); Frl. Olden (in Frankfurt a/M. engagirt); Frl. Reuther (am Dresdener Hoftheater); Frl. Rudolph (Concertsängerin); Frl. Vetter (am Hoftheater in Weimar); Frl. Mandern (am Hoftheater zu Altenburg) u. m. A. Dass Frl. Götze mit den Anforderungen der Bühne vollständig vertraut ist, hat sie auch durch ihre dramatischen Werke, die sie unter dem Namen: »A. Weimar« in die Oeffentlichkeit brachte, wie »Susanna Mountfort«, »Vittoria Accoramboni«, »Magdalena« und »Eine Heimfahrt«, die auch an verschiedenen Bühnen erfolgreich zur Aufführung gelangten, glänzend bewiesen.
3Goetze, Heinrich, wurde den 7. April 1836 zu Wartha, Kr. Frankenstein in preuss. Schlesien geboren. Seinen ersten Musikunterricht erhielt er von seinem Vater, dem Lehrer und Chorrektor Joseph G. daselbst. Schon frühzeitig nahm er an den musikalischen Uebungen und Aufführungen im Hause und in der Kirche besonders als Sänger, Clavier-, Violin- und Orgelspieler theil. Seine musikalischen Anlagen drängten ihn zum Lehrfache, und besuchte der selbe zu diesem Behufe das königl. Lehrerseminar zu Breslau in den Jahren 1854—56. Die Gelegenheit, hier öfters grösseren Musikaufführungen beiwohnen zu können, sowie noch besonders der Gesang- und Orgelunterricht durch Mosewius und Baumgart, gaben seinem musikalischen Streben neue Nahrung. Nach Ablauf seiner Seminarzeit amtierte derselbe drei Jahre als Lehrer und besuchte dann zu seiner musikalischen Ausbildung das Conservatorium zu Leipzig von 1859—61. Hier widmete er seine Hauptthätigkeit dem Gesangunterrichte beim Prof. Goetze und dem Unterrichte in der Theorie und Composition bei den Musikdirektoren Hauptmann und Richter; ausserdem wandte derselbe auch seine Sorgfalt dem Clavier- und Orgelspiele zu. Eine am Ende seiner zweijährigen Studien eintretende und andauernde Schwäche seines Stimmorganes veranlasste denselben, die in Aussicht genommene Gesangscarriere ganz aufzugeben. Nach dem Abgange von Leipzig nahm er eine Musiklehrerstelle in Russland an, kehrte aber nach einjährigem Aufenthalte daselbst wieder nach Deutschland zurück und liess sich in Breslau als Privat-Musiklehrer nieder. Seine musikalische Weiterbildung wurde hier noch besonders in der Composition durch die Unterweisungen und Anregungen des Domkapellmeisters Brosig gefördert. Im Jahre 1871 wurde demselben die Seminar- und Musiklehrerstelle am königl. Lehrerseminar zu Liebenthal in pr. Schlesien übertragen. Neben seiner amtlichen Thätigkeit am Seminar liegt demselben auch noch die musikalische Leitung der Versammlungen und Aufführungen des niederschlesischen Bezirks-Cäcilien-Vereins für kirchliche Musik ob. Von ihm erschienen ausser mehreren in verschiedenen Sammlungen enthaltenen Compositionen seit dem Jahre 1875 folgende Compositionen: 1) Op. 1. 15 Orgelstücke (Kothe in Leobschütz). 2) Op. 2. 2 Clavierstücke (Litolf in Braunschweig). 3) Op. 3. 2 instructive Sonaten für Piano (Kothe in Leobschütz). 4) Op. 4. 8 kleine Clavierstücke (ebenda). 5) Op. 5. 2 Clavierstücke (ebenda). 6) Op. 6. 3 Scherzi für Piano (ebenda). 7) Op. 7. Ave Maria für vierstimmigen Männerchor und Orgel (ebenda). 8) Op. 8. 3 vierstimmige Lieder für gemischten Chor (Luckhard in Berlin). 9) Op. 9. 2 Abendlieder für Streichorchester (ebenda). Von grösseren noch ungedruckten aber schon aufgeführten Werken sind zu nennen: Eine Messe für gemischten Chor mit Instrumentalbegleitung und eine Serenade für Streichorchester. Auch erschienen von demselben unlängst: a) Populäre pädagogisch-musikalische Abhandlungen über Clavierspiel, und als Anhang hierzu: b) Die wichtigsten technischen Uebungen für das Pianoforte (Leipzig).
5Goffin, Dieudonné, belgischer Tonkünstler, Musikdirektor der Choralgesellschaft zu Verviers, der ältesten derartigen in Belgien. Componirte mehrere Cantaten, eine komische Oper »Le pic du diable« (Vervier 1861) und eine Reihe Wallonischer Gesänge.
7Goffriller, Matteo, ein Instrumentenmacher der um die Wende des 17. und 18. Jahrhunderts in Venedig thätig war. Er ist wahrscheinlich ein Deutscher; seine Instrumente sind sorgsam gebaut und haben vollen, doch nicht ausgiebigen Ton.

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