Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 143

Musikalisches Conversations-Lexikon : Ergänzungsband, 1883

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1(Brüssel, 13. Februar 1854); »Willem Beukels«, komische flämische Oper (1846, Brüssel); ungefähr hundert Männerchöre, Lieder, Compositionen für Clavier, Violine, Orgel, für Harmonium und Orgel. Ferner sind zu nennen: »Méthode théorique de l'orgue«; zwei »Méthode de Musique«; »Essai historique sur la Musique et les Musiciens dans les Pays-Bas (Bruxelles, Schott, 1861, in 4°); »Les Artistes musiciens néerlandais«, idem, 1864 (vermehrte Auflage des Vorhergehenden); »Galerie biographique des artistes musiciens belges du XVIII et du XIX siècle«, idem, 1862, in 8°; »Documents historiques relatifs à l'art musical et aux artistes musiciens«, idem 1872—76, 4 Vols, in 8°; »Les Artistes musiciens belges, réponse à un critique de Paris«, idem, 1874, in 8°; »Notice sur l'origine du célèbre compositeur Louis van Beethoven, suivie du testament de l'illustre maître« (Antwerpen, Jorsen 1863, in 8°); »Recherches historique concernant les journaux de musique, depuis les temps les plus reculés, jusqu'a nos jours« (Antwerpen, Legros, 1872, in 8°); »Histoire de l'Orgue suivie de la biographie des facteurs d'orgue et organistes néerlandais et belges« (Brüssel, Schott 1865, in 8°); »Du chant choral et des Festivals en Belgique: Fédération chorale anversoise« (Antwerpen, Dolamontagne 1865, in 8°); »Panthéon musical« (Brüssel, Schott 1876, 6 vols, in 8° etc.
3Grégoir, Jacques Mathieu Joseph, Bruder des Vorigen, Pianist, Componist und vortrefflicher Lehrer, geboren zu Antwerpen am 18. Januar 1817, spielte bereits kaum acht Jahr alt, das Dussek'sche Clavierconcert öffentlich mit Erfolg, und wurde wegen seiner vorzüglichen Anlagen nach der Revolution von 1830 nach Paris gebracht, um unter Henri Herz weiter gebildet zu werden. Eine langwierige Krankheit führte ihn ins Haus seiner Eltern zurück, von wo aus er nach seiner Genesung, in Gemeinschaft mit seinem Bruder, nach Biberich ging, um dort den Unterricht des Pianisten Rummel zu geniessen. 1837 kehrte er nach Antwerpen zurück. Hier brachte er in den nächsten Jahren ein Lauda Sion für Chor und Orchester und eine Cantate »Faust« zur Aufführung. 1847 ging die dreiaktige Oper »Le Gondolier de Venise«, am Théâter royal zu Amsterdam in Scene. 1848 lebte G. in Brüssel, 1849 in Brügge und kehrte 1850 nach Brüssel zurück. Während dieser Zeit hatte er auch grössere Concertreisen unternommen und namentlich in Deutschland und der Schweiz Erfolge errungen. Die Anzahl seiner Compositionen, sämmtlich für Clavier, beläuft sich auf weit über hundert, meistens Salonstücke; bedeutend sind die Etudenwerke: »24 Études de style et d'expression, en quatre livres«, op. 101; »Études de style et de mécanisme en quatre livres«, op. 99; »Études de moyenne force« und die Duos für Clavier und Violine in Gemeinschaft mit Vieux temps und Léonard, und Duos für Clavier und Violoncello in Gemeinschaft mit Joseph Servais componirt. G. starb zu Brüssel am 29. October 1876.
5Greive, Guillaume Frederic, Violinist und Componist, geboren zu Amsterdam 1816, war Schüler von Kleine und Robberechts, nahm 1850 seinen Wohnsitz in Paris und brachte daselbst bis zum Jahre 1860 mehrere Instrumentalstücke zur Aufführung. In Baden wurde 1863 eine komische Oper: »La Neuvaine de la Chandeleur« gegeben und sehr gut aufgenommen. Zu derselben Zeit übernahm er die Orchesterdirection der von Félicien David errichteten grossen Concerte. G. starb am 19. September 1865 nach zweijähriger Krankheit. Gedruckt erschienen: 1) L'accord du violon, avec accompagnement du piano«; 2) »La première gamme«; 3) »La première syncope« (sämmtlich Paris, Gérard).
7Grenier, Felix, unterrichteter Musikliebhaber, geboren am 27. September 1844 zu Marseille, verlebte seine Jugend in Burgund und Paris, und erhielt schon sehr früh Musikunterricht, den er später auf Clavier, Orgel, Violoncell und Contrapunkt ausdehnte. Mit neunzehn Jahren war er Advokat. Nachdem er Amerika und Deutschland bereist hatte, kam er 1867 nach Paris zurück, nahm jedoch später seinen Aufenthalt in Nizza. Er schrieb und veröffentlichte ziemlich viel Kammermusikwerke und mehrstimmige Gesänge. Die französische Musikliteratur hat er durch die Uebersetzung zweier deutscher Werke bereichert, 1) »Vie talents et travaux de Jean Sebastien Bach, traduit de l'allemand

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