Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 159

Musikalisches Conversations-Lexikon : Ergänzungsband, 1883

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1u. s. w. Goslar, Joh. Vogt, 1621, 4° (40 Lieder, Univ.-Bibl. Göttingen, — das Göttinger Exemplar trägt die Namens-Einzeichnungen der damaligen bez. spätern Pädagogiarchen Georg Andreas Fabricius und Justus von Dransfeld). 9) Passio Dominica. Die History von dem bitter Leiden vnnd Sterben vnser Heylandes vnd Seligmachers JESu CHristi, Aus dem Evangelisten Sanct Johanne, nach dem alten Kirchen Choral, mit Personen abgetheilet, vnd mit fünff Stimmen componiret. Goslar, Joh. Vogt, 1621, 4° (Bibl. Göttingen). 10) Resurrectio Dominica. Die fröhliche vnd Trostreiche History, von der Sieghafften vnd Triumphierenden Aufferstehung vnser HERRN und Heylandes JESu Christi: Aus den vier Evangelisten, mit lieblicher Harmoney, zu 1. 2. 3. 4. vnd 5. Stimmen u. s. w. (Ursprünglich von Scandelli componirt und hier neu bearbeitet). Goslar, Joh. Vogt, 1621, 4° (Bibl. Göttingen). 11) »Cantiones Gregorianae, festo scholastico, quo juventus Theopolitana (= Gottingensis) ad pietatis et humanitatis officinum publico et solemni ritu, majorum instituto vere pio invitari et adduci consuevit, destinatae«. Goslar, Vogt, 1624, 4° (Bibl. Göttingen, das Werk, sechs theils lateinische, theils deutsche Schulgesänge enthaltend, trägt keinen Verfassernamen, wird indess Harnisch zugeschrieben).
3Harris, Carl, englischer Instrumentenmacher, der sich 1800 in London niederliess, verfertigte zahlreiche Geigeninstrumente, die er aber selten mit seinem Namen bezeichnete, da er sie meistens nicht direct verkaufte, sondern an die Instrumentenhändler abgab, die sie mit ihrem Fabrikzeichen versahen. H. copirte hauptsächlich Amati und Stradivari, und sind die von ihm bekannten Instrumente in England noch heut sehr geschätzt. H. bekleidete neben dieser Tätigkeit gleichzeitig ein Amt bei der Steuer in London, wo er durch vielfachen Verkehr mit Kaufleuten Gelegenheit fand, den Export seiner Instrumente so auszudehnen, dass er sich später mit dem ebenfalls tüchtigen Lautenmacher Samuel Gilkes vereinigte.
5Hart, Georg, Sohn des englischen Lautenmachers John Thomas Hart, welcher am 17. December 1805 in London geboren wurde und dort auch ansässig war. Dann hielt er sich längere Zeit in Italien auf und brachte es durch eifriges Studium der italienischen Instrumente zu einer umfassenden Kenntniss derselben. Nach London zurückgekehrt, benutzte er diese, indem er werthvolle Instrumente kaufte und verkaufte, wobei er ein Vermögen erwarb. Sein Sohn Georg veröffentlichte ein ebenfalls von der Kenntniss seines Gegenstandes zeugendes interessantes Buch: »The Violin, its famous makers and their imitatores«. London, Dulau 1875, in 8°. Dasselbe ist glänzend ausgestattet und mit vielen Abbildungen versehen.
7Hartmann, Joh. Ernst (V, 74), ist am 24. December 1726 in Gross-Glogau in Schlesien geboren und starb am 21. October 1793.
9Hartmann, Emil, Sohn des Joh. Peter Emil Hartmann (V, 74), ist am 21. Februar 1836 in Kopenhagen geboren. Auch seine Mutter war sehr musikbegabt; sie componirte und veröffentlichte eine Reihe von, zum Theil beliebten Romanzen, unter dem angenommenen Namen Fr. Palmer. So wurde auch der Sohn frühzeitig zu Musikübungen herangezogen. Gründlichen Unterricht genoss er namentlich von seinem Vater und von N. W. Gade, der mit seiner Schwester verheiratet ist. Anfangs sollte er sich wissenschaftlichen Studien widmen und bezog zu diesem Behufe die Universität, aber nach dem ersten Examen wählte er die Musik zu seinem ausschliesslichen Beruf. In seinem 19. Jahre schrieb er die Musik zu einem Ballet: »Fjeldstuen«, später ein Singspiel »Die Nixe«, eine grosse Oper »Elverpigen« (das Erlen- oder Elfenmädchen) und eine komische Oper: »Der Korsikaner«, welche sämmtlich im königl. Theater aufgeführt wurden. 1860 erhielt er ein Stipendium zu einer Reise, welche ihn auch nach Leipzig führte, wo er einen längern Aufenthalt nahm. 1861 wurde er Organist einer Vorstadtkirche und 1871 an der Christianburger Schlosskirche. Aus Gesundheitsrücksichten gab er indess schon 1873 diese Stelle auf und lebt seitdem auf einem Landgut bei Kopenhagen mit Landwirtschaft beschäftigt, vor allem

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