Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 47

Musikalisches Conversations-Lexikon : Ergänzungsband, 1883

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1Bocquillon-Wilhelm (II, 63) siehe Wilhem — nicht Wilhelm (XI, 354).
2Bodin, François Etienne (II, 66), starb zu Paris am 13. Aug. 1862. Er verfasste: 1) »Traité complet et rationnel des principes élémentaires de la musique, ou introduction à toutes les méthodes vocales, instrumentales, et à tous les traités d'harmonie«; Paris, Duverger 1850, 1 vol., in 4°. 2) »Recueil de gammes pour le piano avec la réforme du doigté«. Seine Tochter Sophie, später Mm. Pierson-Bodin, war durch ihn, Bochsa und Ponchard zur Sängerin gebildet und lebte nach dem Verlust ihrer Stimme als Lehrerin. Sie starb in Paris im Juni 1874 und hat veröffentlicht: »Observations sur l'étude de la musique«. Paris 1865.
4Boers, Joseph Carl, einer der bedeutendsten Musiker der Niederlande, ist 1812 in Nijmweigen geboren und erhielt auch dort seine musikalische Ausbildung. 1837 ging er nach Paris, wo er am Theater Valentins einen Platz als erster Geiger erhielt. Nachdem er von 1839 an noch zwei Jahre in der selben Eigenschaft in Metz gewesen war, ging er nach seiner Heimat zurück. Von 1841—1853 war er in Nijmweigen und dann in Delft als Musikdirektor thätig, und hier wirkt er noch. Sein Name ist im ganzen Lande bekannt geworden, sowol durch seine bedeutenden Orchestercompositionen und Vocalwerke, als durch seine musikwissenschaftlichen Arbeiten. Er wandte sich namentlich der Geschichte der niederländischen Musik zu und veröffentlichte in der einzigen in den Niederlanden erscheinenden Musikzeitung: »Caecilia« eine sehr gründliche Studie: »Bouwstoffen tot een nederlandse muzikale litteratur« (1846). In der letzteren Zeit beschäftigte er sich mit einer »Bibliografie von alle Nederlandsche muziekstukken« und einer »Geschiedenis der muziekinstrumenten in de midden leuwen«. B. besitzt eine sehr werthvolle Bibliothek mit seltenen und kostbaren Büchern über Musik und Musikinstrumente.
6Bogenführer, ein von Carl Gley in Berlin erfundener Apparat, um den Schüler früh an eine entsprechende Bogenführung beim Violin- oder Violoncello-spielen zu gewöhnen. Er ist so construirt, dass bei Anwendung desselben die Hand von der rechtwinkeligen Bewegung zu den Saiten nicht abweichen darf,
8Fig. 1.
10Fig. 2.
12Fig. 3.
14und den Spieler sofort aufmerksam macht, dass er von der richtigen Bahn abgewichen ist. Die Anwendung des Bogenführers erfolgt in folgender Weise: ohne dass die Führungsstange sich zwischen die gabelförmige Führung klemmt

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