Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 68

Musikalisches Conversations-Lexikon : Ergänzungsband, 1883

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1ihm auch zeitweise übertragen war, thätig. Ferner fungirte er als erster Tenor der Hofkapelle zu Toscana und Kapellmeister der Metropolitankirche. Er starb zu Florenz den 12. Januar 1858.
3Celani, Giuseppe Corso, italienischer Componist aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, lebte abwechselnd in Rom, Parma und Ancona. Man kennt von ihm: Ein neunstimmiges Oratorium mit lateinischen Text; ein anderes: »Ismaele ed Agar«, aufgeführt in Rom, und ein drittes »Santa Teodora« 1688 für den Prinzen Ferdinand von Medicis von Toscana, geschrieben; ferner 27 Responsorien und ein Miserere für die Charwoche.
5Cellarier, Hilarion (II, 354), nicht Cellerier, ist zu Florensac (Hérault) in Frankreich, nicht in Italien, am 12. März 1818 geboren. Er studirte jedoch in Italien unter Pacini Musik und lebte längere Zeit in Neapel. Hier schrieb er drei Opern, mehrere grosse Messen, Quartette, eine Sinfonie u. a. Nach Frankreich zurückgekehrt, liess er sich dauernd in Montpellier nieder und widmete sich dem Unterrichtsfach.
7Celler, Ludovic, Schriftstellernname des Louis Leclercq, geboren zu Paris am 8. Februar 1828. Er veröffentlichte mit Benutzung zuverlässiger, zum Theil noch nicht benutzter Documente, folgende Arbeiten: 1) »La Semaine sainte au Vatican étude musicale et pittoresque«, Paris, Hachette 1867, in 12. 2) »Les Origines de l'Opera« et »le Ballet de la Reine«. Etude sur les danses, la musique, les orchestres et la mise en scène au XVI. siècle, avec un aperçu des progrès du drame depuis le XIII. siècle jusqu'à Lully«, Paris, Didier 1868, in 12°. 3) »Molière-Lully. Le mariage forcé, comédie-ballet en 3 actes ou le Ballet du Roi, dansé par Louis XIV. le 29 jour de janvier 1664, nouvelle édition publiée d'après le manuscrit de Philidor l'ainé, avec des fragments inédites de Molière et la musique de Lully réduite pour piano«, Paris, Hachette 1867, in 12°. Zu diesen Publicationen sind die Manuscrits Philidor's, welche die Bibliothek des Pariser Conservatoriums besitzt, benutzt worden. Das Theater specieller angehend hat C. noch folgende zwei Bände veröffentlicht: 1) »Les décors, les costumes et la mise en scène au XVII. siècle, 1615—1680«, Paris, Liepmannsohn et Dufour, 1868 in 12°. 2) »Les Types populaires au Théâtre« id. ib.
9Cello-Resonanzboden mit Tubenstegverbindung nennen die Herren Gebrüder A. H. Franke in Leipzig, einen neu construirten Resonanzboden. Derselbe bildet nicht, wie gewöhnlich bei dem Pianoforte, eine gerade Fläche, sondern ist nach den Principien der alten Cremoneser Geigen und Celli gewölbt. Er wird nicht gebogen, sondern aus massivem bömischem Fichtenholze ausgestochen. Der Cello-Resonanzboden giebt dem Pianino einen schönen, grossen, klaren und gesunden Ton. Der, die Saitenschwingungen auf den Boden übertragende Steg, ist der präcisern Vermittlung wegen hohl.
11Cereols, P. Juan, Mönch der Abtei Montserrat in Spanien und Componist in der letzten Hälfte des 18. Jahrhunderts, von dem in den Archiven der berühmten Musikschule dieses Klosters folgende Werke aufbewahrt sind: Eine zwölfstimmige dreichörige Messe; die Psalmen Dixit Dominus, Confitebor, Beatus vir, Laudate pueri Dominum, Letatus sum, Nisi Dominus, Credidi, Hymne Ave Maris stella und Magnificat, fast sämmtlich zehnstimmig.
13Certain, Marie Françoise, Clavierspielerin des 17. Jahrhunderts, geboren gegen 1662; in der Musik Schülerin Lully's, galt als Wunderkind und wurde eine bemerkenswerthe Künstlerin auf dem Clavier. Auch für die Malerei und Wissenschaften voll Talent, war ihr Haus berühmt als Sammelplatz der Künstler. Als sie funfzehn Jahr alt war, schrieb Lafontaine ein Lobgedicht auf sie, in dem folgende Verse vorkommen:
15Certin, par mille endroits également charmante,
16Et dans mille beaux arts également savante,
17Dont le rare génie et les brillantes mains
18Surpassent Chambonnière, Hardel, les Couperains.
20Ceru, Domenico Agostino, geboren zu Lucca im Toscanischen am

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