Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 631

Die Geigen- und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1904

17 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 609. See the scan on archive.org.

1weniger ist dies bei seinem braunen Lacke der Fall. Eine Viola di Bordone von 1750 besitzt Fürst Eszterházy in Eisenstadt (Ungarn), eine Viola d’amore von 1756 mit einem Frauenköpfchen am Wirbelkasten die kgl. Sammlung in Berlin (No. 869).
3Stadlmann, Joseph. — Wien. 1807.
4Der letzte Geigenmacher der Familie, der das Bürgerrecht nicht erworben zu haben scheint und auch in den Steuerbüchern nicht vorkommt. Er war vielleicht ein Sohn Antoni Stadlmann’s.
6Stadlmann, Michael Ignaz. — Wien. Geb. um 1745*), † 10. März 1813 in Wien.
7Sohn von Joh. Jos. St. Er legte am 9. Mai 1772 den Bürgereid ab, hatte seine Werkstatt im »grossen Preuerhaus in der Dorotheergasse« und kommt in den Steuerlisten bis 1787 vor. Er war gleichfalls, wie Vater und Grossvater, Hof-Lauten- und Geigenmacher und kommt diesen in der Arbeit sehr nahe. Instrumente von ihm sind im Ferdinandeum in Innsbruck; auch waren solche in Wien gelegentlich der Mus. Ausstellung zu sehen. Er war ein tüchtiger Musiker und von 1799—1813 als Violinist Mitglied der kaiserl. Hofcapelle. Seine Werkzeuge und Ladeneinrichtung vermachte er seinem Gehilfen Math. Daum.
9Staenz, lebt als »Luthier« in Chambéry.
11Stainer, Andreas. — Absam. 1660. 1690.
12Ein urkundlich nicht nachweisbares Mitglied der Familie des berühmten Meisters. Man will eine Viola di Baryton von ihm kennen.
14*) Wenn der Katalog der Sammlung Crosby Brown in New-York die Jahreszahl 1733 bei einer von Mich. Ign. St. verfertigten Viola d’amore angiebt, so muss der Zettel entweder gefälscht oder die Jahreszahl falsch gelesen sein.
16v. Lütgendorff, Geigen- und Lautenmacher.

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