Bow & Bridge Violin and bow makers, as the old books printed them

Scan 183

Die Geigen und Lautenmacher vom Mittelalter bis zur Gegenwart, 1922

62 lines. Read by computer on 27 September 2026. Printed page 179. See the scan on archive.org.

1Grater, Thomas
2Begründete 1874 seine noch bestehende Werkstatt in Birmingham.
4Gratiani, Giuseppe. — Genua. 1762
5Grillet veröffentlicht nur folgenden Zettel von diesem sonst unbekannten Geigenmacher.
6Geigenzettel: Abb. 238.
8Grau, L. — Erfurt. 1846
9Nur als Gitarren- und Zithermacher bekannt. Eine sogenannte »Thüringer Volkszither« von ihm befindet sich in W. Heyers Musikhistorischem Museum in Köln.
10Geigenzettel: L. Grau / in / Erfurt 1846 (gedruckt).
12Graubner, Adam Gottlieb. — Klingenthal. 1786
13Wahrscheinlich ein fremder Geigenmacher, der sich in Klingenthal eingeheiratet hatte.
15Grauweels (Grouwels), Jan (Hans). — Antwerpen
16Wurde 1579 Meister. Er ist bisher nur als Clavecinmacher bekannt geworden und war der Sohn eines Meisters. Ein Clavecin von ihm befand sich in der Sammlung Snoeck. Da die Möglichkeit, daß er auch andere Musikinstrumente, Lauten und Harfen usw. gemacht hat, nicht ausgeschlossen ist, sei er hier erwähnt. Von einem Lodovicus Grovvelus besitzt das S. Kens. Mus. ein Virginal von 1600.
17Geigenzettel: Johannes Gravwells fecit Antverpiae (gedruckt).
19Gray, F., lebte im 19. Jahrhundert in St. Louis (Miss.)
21Gray, J. — Fochabers (Banffshire, Schottland). 1870
22Unbedeutender Geigenmacher aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
24Gregori, Luigi. — Bologna. 1793. 1808
25Als Geigenmacher nur ein Handwerker.
26Geigenzettel: Luigi Gregori fece in Bologna / Anno 1808 (gedruckt).
28Gregson, Robert. — Blackburn. Geb. 3. Juni 1871 in Blackburn
29Er studierte acht Jahre lang das Violinspiel und hatte das Holzschnitzen erlernt; so kam er darauf, sich auch im Geigenmachen zu versuchen. Von 1894—1895 war er in Montreal in Kanada ansässig und ließ sich 1898 in seiner Vaterstadt als Geigenreparateur nieder. Im Jahre 1898 machte er seine erste Viola und hat seitdem über 100 neue Geigen (nach dem Stradivariomodell) gemacht. Alles an seinen Geigen ist eigene Arbeit, er beschäftigt keinerlei Gehilfen und steht sowohl als Geigenmacher und Reparateur wie als Händler in gutem Ansehen.
30Geigenzettel: »Arte et Labore.« / Robert Gregson, / Blackburn. / Anno 1913 (gedruckt).
32Greiff, Andres. — Prag. 1602
33Ein Lautenmacher, der in der Altstadt arbeitete und wahrscheinlich aus Füssen eingewandert war.
35Greiff (Greif), Georg I. — Füssen. 15 ..
36Vielleicht ein Sohn des im Jahre 1517 aus Faulenbach in Füssen eingewanderten Martin Greiff. Eine Arbeit von ihm besitzt das Darmstädter Museum (Nr. 493).
37Geigenzettel: Georgius Greif. A Fies / sen. Me fecit 15 .. (gedruckt).
39Greiff, Georg II (Jerg). — Füssen. Geb. 27. Okt. 1599
40Sohn und wohl auch Schüler von Georg I Gr. Er wurde am 21. September 1631 als Meister in die Füssener Lautenmacherzunft aufgenommen.
42Greiff, Hans (Johann). — Füssen. 1606. 1622
43Wahrscheinlich ein Sohn von Magnus oder Georg Gr. Im Jahre 1612 gehörte er zu den Lautenmachern, die sich über einen ihre Zunft schädigenden Holzhandel beschwerten. Vidal erwähnt einen Johann Greffts, gemeint kann doch nur Greiff sein.
45Greiff, Laurentius. — Ingolstadt. 1600
46Wahrscheinlich ein Sohn von Magnus G. und wohl auch ein älterer Verwandter von M. Fichtoldt, der gleichfalls aus Füssen kommend, sich später in Ingolstadt niedergelassen hat. Eine winkelhalsige Laute aus dem Jahre 1600 von ihm besitzt R. Leibbrand in Berlin.
47Geigenzettel: Laurentius Greiff / me fecit / Ingolstadij, Anno 1600 (gedruckt).
49Greiff (Greif), Lukas (Laux). — Füssen. 1611. 1612
50Er wurde am 26. Dezember 1611 in die Zunft als Meister aufgenommen, nachdem er schon am 27. April 1609 Anna Pfennig geheiratet hatte. Im Jahre 1612 wird er als Mitglied der Lautenmacherzunft genannt.
52Greiff, Magnus (Mang I). — Füssen. 1550
53Im Verzeichnis der Raymund Fuggerschen Musikkammer (vom Jahre 1566) wird unter Nr. 67 aufgezählt: »Eine grosse Lauten von Flader mit schwarzen Filetlen von Mang Greif zu Fesen.« Vgl. Stockbauer, Kunstbestr. unter Alb. V. u. Wilh. V., S. 83. Trautmann nennt ihn wohl nur irrtümlich Martin Greif.
55Greiff, Mang II. — Füssen. 1606. † 1620
56Er war vermutlich ein Sohn des Mang I und wird 1606 als Mitglied der Lautenmacherzunft genannt.
58Greßel, Joseph. — Mirecourt. 1781
59Nur von A. Jacquot erwähnter Geigenmacher.
61Gretschel. — Arbeitete die 1869 erschienene neue Auflage von Wettengels Lehrbuch um

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